Deftiges aus aller Welt · Küchenschlacht

Rezept „Augsburger mit Kartoffelschmarrn und Erbsen“

Zugegeben – es ist nix Besonderes und einen Gourmetpreis gewinnt man mit sowas auch nicht, aber es zählt zu meinen Lieblingsgerichten und erinnert mich an meine Kindheit.

„Augsburger“ gehören zum sogenannten „Arme Leute-Essen“ – man braucht nicht viel (außer viel Butter) und es ist schnell gemacht. Ein typisch österreichisches Schmankerl eben, welches bei uns unter der Woche auf den Tisch kam. Dazu gab es immer..wirklich immer..Erbsen und Kartoffelschmarrn, der aufgrund der vielen Butter nur so glänzte. Also an all Diejenigen die gerade Diät machen – das ist alles andere als kalorienarm und daher spare ich mir auch die Nährwertangaben. Die will man gar nicht so genau wissen..glaubt mir.

Und nun ran ans fette (im wahrsten Sinne) Rezept.


Zutaten für 3 Portionen:

augsburger zutaten
© Pink Anemone
  • 3 Knacker
  • 400g Kartoffeln
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Pkg. Tiefkühlerbsen (hier 300g)
  • etwas Mehl (ca. 4 EL)
  • ca. 3 EL Butter (oder wie meine Oma zu sagen pflegte „Viel Butter“)
  • Rapsöl zum braten
  • Salz, Pfeffer
  • ev. feingehackte Petersilie (auf die ich natürlich vergessen habe)

Zubereitung:

  • Kartoffeln weich kochen, schälen und beiseite stellen
  • die Knacker längs halbieren und an der Oberfläche rautenförmig einschneiden. Dabei darauf achten nicht zu tief zu schneiden. Diese dann in Mehl wälzen (siehe Bild li.).
  • Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Augsburger auf jeder Seite knusprig anbraten.
  • Währenddessen die Zwiebel fein hacken und in 1EL Butter gut anschwitzen.
  • die Erbsen lt. Packungsanleitung in etwas Salzwasser bissfest kochen und nicht wie ich fast darauf vergessen, weil man schon so wuschig auf den Kartoffelschmarrn ist.
  • Die geschälten Kartoffeln zu den Zwiebeln hinzugeben und mit einem Kartoffelstampfer…genau…zerstampfen (siehe Bild li.).
  • Kartoffelschmarrn salzen und etwas pfeffern und dann die restliche Butter (und eventuell noch etwas mehr) unterrühren, sodass der Schmarrn schön buttrig glänzt – das ist das Allerwichtigste!
  • Die von mir vergessene Petersilie kann man zu den Erbsen und dem Kartoffelschmarrn hinzugeben. Ich persönlich mag den Schmarrn aber eher ohne und gebe sie immer zu den Erbsen.

Und das war’s auch schon. Alles auf einem Teller anrichten und Essen fassen.

Wie schon erwähnt, es ist nichts Besonderes, aber dafür umso leckerer und das ist ja das Wichtigste an einem Essen.

So, und ich esse nun den restlichen Kartoffelschmarrn – Mahlzeit!

augsburger 2
© Pink Anemone

 

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