Deftiges aus aller Welt · Fitness-Sünden · Küchenschlacht

Rezept „Schnelles Szegediner-Gulasch vom Huhn“

Und wieder ein Rezept aus dem schönen Österreich.  Das Szegedinger Gulasch ist aus der Wiener Küche nicht wegzudenken und hat auch hier seinen Ursprung. Ja genau, Wien und nicht in der ungarischen Stadt Szeged, so wie man vielleicht denken würde (ich bis vor Kurzem übrigens auch). Der Namensgeber war der ungarische Schriftsteller und Dichter József Székely (1825–1895), der einen Wiener Koch dazu inspiriert haben soll. (Auf Wikipedia findet man echt zu Allem Informationen).

 

Meine Oma hat diese Art von Gulasch immer mit Schmalz (sie hatte immer einen großen Schmalztopf in der Speisekammer stehen) und Schweinefleisch gemacht. Auch das Sauerkraut hat Oma immer selbst hergestellt.

Das Szegediner Gulasch gab’s meist unter der Woche, nachdem noch Sauerkraut vom sonntäglichen Schweinebraten übriggeblieben ist. Es war im Grunde ein Restlessen, aber deswegen nicht weniger gut.

Bei mir findet man weder einen Schmalztopf in der Küche (wenn dann esse ich Schmalz beim Heurigen auf einem Bauernbrot mit viel Zwiebeln, aber das war’s auch schon bei mir mit dem Schmalz), noch mache ich Sauerkraut selber. Auch das Gulaschfleisch vom Schwein mag ich nicht besonders, da ich davon immer erst Fett und dergleichen wegschnippeln muss und dadurch meist nicht mehr viel übrig bleibt.

Dies hier ist also meine vereinfachte und wesentlich kalorienärmere Form eines Szegediner-Gulasch. Da es wirklich die light Version ist, machen hier auch Nährwertangaben einen Sinn und man findet dieses Rezept dann auch unter Fitness-„Sünden“


Zutaten für 2 große Portionen:

szegediner gulasch 1
© Pink Anemone
  • 300g Hühnerbrust
  • 350g Fertig-Sauerkraut
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Paprikapulver edelsüß
  • 500ml Hühnersuppe
  • einen Schuß Essig
  • etwas Mehl
  • Salz, Pfeffer,
  • 1/2 TL Kümmel (ich nehme gemahlenen, da ich den ganzen Kümmel nicht mag), 2 Lorbeerblätter, 1 große Knochlauchzehe
  • 2 große Kartoffeln
  • etwas Cremefine fraîche zum Garnieren

Zubereitung:

  • Fleisch waschen, trockentupfen und säubern. Danach in grobe Stücke schneiden. In einer Schüssel etwas Mehl salzen und pfeffern und darin das Fleisch wälzen (siehe Bild li.)
  • Zwiebel schälen und in Würfel schneiden.
  • n einer beschichteten Pfanne Rapsöl erhitzen und die Zwiebelwürfel darin goldgelb braten.
  • Dann Tomatenmark, Kümmel und Paprikapulver hinzugeben und unter rühren auch etwas anrösten (siehe Bild li.).
  • Fleisch hinzugeben und paar Mal kräftig durchschwenken
  • Mit dem Essig ablöschen und die Suppe hinzugeben. Knoblauch hineinpressen, 1x aufkochen lassen und dann auf mittlerer Stufe etwa 30 Min. köcheln lassen. Dazwischen hin und wieder umrühren.
  • In der Zwischenzeit die Kartoffeln weich kochen.
  • Nach den 30 Minuten das Sauerkraut hinzugeben, alles gut vermengen und nochmals etwa für 10 Min. köcheln lassen.
  • Kartoffeln schälen und beiseitestellen
  • Wer das Gulasch eher cremiger und dicker haben möchte, wie ich, der bindet das Gulasch noch mit etwas Mehl.
  • gulasch mit den Kartoffeln auf einem Teller anrichten und mit einem Klecks Cremefine fraîche garnieren.

Das war’s auch schon. Ist also wirklich keine Hexerei und schmeckt verdammt lecker!

Nährwertangaben für 1 Portion:
Kcal             464
Kohlenhydrate    33g
Eiweiß           39g
Fett             17g


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