Der frühe Vogel · Küchenschlacht

Rezept – Irish Porridge aus dem Buch „Irische Landküche“

Als bekennende Porridge-Liebhaberin darf natürlich auch ein entsprechendes Rezept nicht fehlen.

Ursprünglich kommt diese warme Frühstücksmahlzeit aus Schottland und wurde früher von der ärmeren Bevölkerung sogar als Mittags- und/oder Abend-Mahlzeit gegessen. Natürlich ungesüßt und ohne Tamtam.
Inzwischen ist es wieder der Renner und wird als Oatmeal auf verschiedenen Fitness- und Lifestyle-Blogs beworben. Ich esse es nicht weil es total in ist, sondern weil es einfach nur lecker ist, es lange sättigt, es warm und auch kalt gegessen werden kann und man den Geschmack unzählig variieren kann. Ob mit verschiedenen Obst-, Nuss- oder Milchsorten oder einfach nur schlicht mit gesüßt mit Wasser zubereitet, es schmeckt immer.

© Pink Anemone

Das Rezept was ich Euch vorstellen möchte habe ich aus dem Buch „Irische Landküche“ (Rezension folgt) und ist, bis auf die Bananenchips, die traditionelle Variante, welche man in jedem B & B auf der Frühstückskarte findet. Vor allem in Irland steht es wirklich auf jeder Speisekarte und es gibt fast keinen Iren der nicht mit einem Porridge den Tag beginnt. Laut einem Iren soll das Porridge ein sehr gutes Katerfrühstück sein, wenn der Magen für Blackpudding und Speck noch nicht in Form ist. Tja, sollte ich eventuell mal ausprobieren, aber es schmeckt auch hervorragend ohne sich am Vortag mit Whiskey weggeschossen zu haben.

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Zutaten für 1 Person:

  • 2 Handvoll Haferflocken (ca. 55g)
  • 1 Apfel
  • 1 EL Mandelblättchen
  • 1 EL getrocknete Bananenchips; zerkleinert
  • Honig oder Agavendicksaft zum Süßen (hier: 2 EL Honig)
  • 20g Kaffeesahne (optional)
© Pink Anemone

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Zubereitung:

  • Mandelblättchen in einem Topf ohne Fett anrösten. Anschließend mit den zerkleinerten Bananenchips vermengen und beiseite stellen.
  • Apfel waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden
© Pink Anemone
  • Haferflocken in einen Topf geben und so viel kaltes Wasser einfüllen, dass die Haferflocken gut damit bedeckt sind (hier: 200ml). Unter Rühren aufkochen, bis das Wasser aufgesogen wurde und das Porridge eine breiige Konsistenz hat.
  • Sahne und Honig hinzugeben und nochmals unter Rühren aufkochen lassen.
© Pink Anemone
  • Von den Apfelstückchen und der Mandel-Bananenchips-Mischung etwas für das Topping zurücklassen; den Rest unter das Porridge mischen und anschließend mit dem Übrigen bestreuen.

Fertig ist das Irish Porridge und ich sag Euch – es schmeckt einfach himmlisch. Durch die Sahne wurde es wunderbar cremig, die Apfelstückchen noch knackig und die Mandelblättchen und Bananenchips-Stücke sorgten für den Crunch. Falls Ihr Euch wundert weshalb ich Kaffeesahne genommen habe – sowas wie Schlagsahne habe ich nie zu Hause, aber damit schmeckt es bestimmt gut, wenn nicht sogar um einen Tick besser.

© Pink Anemone

Und nun wünsche ich Euch gutes Gelingen und lasst es Euch schmecken.

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Falls Ihr noch etwas in Irland verbleiben möchtet, schaut doch bei meinem Irland-Special vorbei. Hier findet Ihr Lektüre von irischen Autoren oder mit irischem Setting, inklusive Buchverlosung zu einem irischen CosyCrime, sowie weitere typisch irische Rezepte. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Stöbern und Gustieren.

Sláinte, Eure

Pink Anemone

 

11 Kommentare zu „Rezept – Irish Porridge aus dem Buch „Irische Landküche“

  1. Yummy 😛
    Ich esse jeden Morgen meinen Porridge. Mal mit Bananen, mal mit Walnüssen oder Mandeln.
    Mal warm, mal kalt. Aber ich Idiot bin noch nie drauf gekommen, Sahne dazu zu nehmen.
    Gott sei Dank, gibt es Dich, liebe Conny.
    Mein Brett vor dem Kopf, hast Du mal wieder entfernt.

    Vielen Dank 🙂

    Lieben Gruß
    Jenny

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Jenny,
      öhm, ich muss gestehen, dass ich in mein Porridge auch bisher nie Sahne gegeben habe, aber ich schätze ich werde das wohl jetzt immer machen XD. Du musst Dich also bei dem Herausgeber des Buches bedanken, bzw. bei den Iren. Jetzt weiß ich auch, weshalb bei denen das Porridge so anders und vor allem so lecker schmeckt XD. Die machen es zwar, wie ich, mit Wasser, aber eben mit nem Schuß Sahne. Tja, jetzt sind wir also beide gescheiter…bezüglich Porridge zumindest *g*.
      Liebe Grüße
      Conny

      Liken

    1. Ach das mache ich auch und experimentiere viel bei meinem Porridge rum. Bis auf die Bananenchips ist das ein klassisches Porridge. Und das kannst Du ganz bestimmt auch nachkochen. Ich versuche meine Rezepte eh immer so einfach wie möglich zu halten und zu erklären 😉

      Gefällt 1 Person

        1. Auch wenn Du Dir dafür Zeit nimmst, oder meinst Du damit das Zeitmanagement während des Kochens? Aber naja, gibt viele die nicht kochen können, aber ich werde mich bemühen meine Rezepte so einfach wie möglich zu halten, damit Du eventuell auch rumprobieren kannst 😉

          Gefällt 1 Person

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