Deftiges aus aller Welt · Hüttenzauber · Küchenschlacht

Krautfleckerl

Mein erstes Hüttenschmankerl für dieses Jahr sind Krautfleckerl. Diesen urigen Hüttenschmaus findet man auf jeder Hütte und das hat auch einen Grund. Dieses österreichische Nudelgericht ist nämlich herzhaft, sättigend und war früher so etwas wie ein Arme-Leute-Essen. Kraut war damals DAS Wintergemüse und wurde in allerlei Winterrezepten verarbeitet, ob als Hauptspeise in Form von Krautrouladen, Krautfleisch, in einem Szegediner Gulasch (HIER eine schnelle Variation von mir) oder eben als Krautfleckerln oder als Sauerkraut, Warmer Krautsalat mit Speck (Rezept folgt) als Beilage.

Krautfleckerln sind also ein Uralt-Rezept und sind ein absolutes Soulfood.

© Pink Anemone

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Zutaten für 4 Personen

© Pink Anemone
  • 1/2 Kopf Weißkraut
  • 350g Fleckerlnudeln
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Kümmel gemahlen
  • 200ml Gemüsebrühe
  • 1 Schuß Essig (eine Verschlusskappe)
  • 2 EL Rapsöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Butter
  • 1/2 Bund Petersilie

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Zubereitung

  • Weißkohl vierteln, Strunk entfernen, waschen und in feine Streifen schneiden; Zwiebel schälen und in Würfel hacken
  • 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel darin leicht anrösten. Zucker hinzufügen und so die Zwiebeln karamellisieren.
  • Die Weißkohlstreifen mit dem Kümmel und dem übrigen 1 EL Öl in die Pfanne geben und ebenfalls anrösten.
  • Alles mit Essib und Brühe ablöschen, salzen, pfeffern und ca. 1/2 Stunde auf kleiner Flamme zugedeckt schmoren lassen.
  • Währenddessen die Nudeln nach Packungsanleitung zubereiten und abseihen, dabei 1/2 Schöpflöffel vom Nudelwasser zurückbehalten; Petersilie fein hacken.
© Pink Anemone
  • Dem Kohlgemüse das zurückbehaltene Nudelwasser zufügen und kräftig aufkochen lassen, bis die Flüssigkeit stark reduziert ist;
© Pink Anemone
  • Die Nudeln zufügen und alles gut durchmischen. Am Ende Butter zufügen und Petersilie unterheben; mit Salz und Pfeffer abschmecken.
© Pink Anemone

Und schon hat man ein uriges Hüttenschmankerl auf dem Tisch.
Wenn man es noch herzhafter mag, dann kann man durchaus geröstete Speckwürfel hinzufügen, aber dieses Gericht hat das wirklich nicht notwendig. Es ist nämlich auch ohne Speck sättigend genug und es schmeckt so verdammt lecker (und das sage ich als Fleisch- und Specktiger)

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Ihr wollt noch etwas urigen Hüttenflair schnuppern? Dann schaut doch bei meinem Hüttenspecial vorbei. Hier findet Ihr weitere Rezepte, welche im Laufe des Monats veröffentlicht werden, sowie Rezensionen zu Kaminlektüre und auch eine Strickanleitung für Hüttenschuhe wird demnächst veröffentlicht.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachkochen und Stöbern.

Hawedehre

Eure

Pink Anemone

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