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Rezept zum Buch „Abgründe der Medizin“ von Lydia Kang & Nate Pedersen: Monkey Gland

„…Und daher wandte sich der Arzt 1913 der Familie der Menschenaffen zu und transplantierte die Hoden eines Pavians in den vom Alter gezeichneten Sack eines 74-jährigen Mannes.“
(S. 246 – „Abgründe der Medizin“)

Dieses Zitat wollte ich Euch einfach nicht vorenthalten, da der Cocktail nach dieser „Affendrüsen“-Operation benannt wurde … und weil ich kichern muss, wenn ich daran denke, wie nun so mancher von Euch vor Ekel durchgeschüttelt wird *gnihihihi*.

Im Cocktail selbst sind natürlich keine Affendrüsen vorhanden. Es kommt also kein Tier zu Schaden.
Dieser Cocktail namens „Monkey Gland“ (deutsch: Affendrüse) wurde vom berühmten Mixologen Harry MacElhone entwickelt und dafür benötigt man eine Substanz, welche ich schon ewig nicht mehr getrunken habe, nämlich Absinth *juchheee*

Nachdem ich das Rezept gerade erst gemacht und fotografiert habe, ist mir auch klar, weshalb Mr. MacElhone diesen Namen gewählt hat.
Die Operation sollte dazu dienen, dass Männer wieder einen hochbekommen. Ich bezweifle, dass ein Mann nach dem Genuss von paar Monkey Glands noch einen hochbekommt, so stark wie der ist, aber er war damals definitiv ein…öhm..naja, sozusagen ein Schenkelspreizer bei manchen Damen.
Ich habe ein Glas getrunken und bin ziemlich beschwipst. Dieser Cocktail hat also mächtig Bums intus. Passt ja irgendwie…

„Abgründe der Medizin“ / © Pink Anemone

Übrigens, HIER kommt IHr zur Buchrezension des oben erwähnten Buches. Wer weiß, vielleicht versteckt sich darin noch das ein oder andere Zitat, welches Euch den Ekel ins Gesicht treibt *g*.

© Pink Anemone

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Zutaten für 2 Gläser

© Pink Anemone
  • 100ml Gin
  • 100ml Orangensaft
  • 2 TL Grenadine (hier: Kirschsirup)
  • 2 TL Absinth (möglich, dass ich bissl mehr erwischt hab)

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Zubereitung

Einfach alles abmessen, durchschütteln und auf die Gläser verteilen und fertig. Das Zeug schmeckt echt verdammt gut, hat es aber mächtig in sich. Momentan bin ich froh, dass die Rechtschreibprüfung von alleine hier durchläuft.

Und zum Abschluß noch ein Auszug aus dem Buch in Bildform:

© Pink Anemone

Ich wünsche Euch gutes Gelingen und viel Spaß

Eure

Pink Anemone

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10 Kommentare zu „Rezept zum Buch „Abgründe der Medizin“ von Lydia Kang & Nate Pedersen: Monkey Gland

  1. Ach, der Cocktail war es. Hätte ich mir ja fast denken können. 😉
    Der sieht auf jeden Fall sehr lecker aus. Vielleicht probiere ich den auch mal aus. Ist ja bald Silvester. 😀
    Liebe Grüße

    Gefällt 1 Person

      1. Macht nichts, wir haben eine lustige Tradition an Silvester eingeführt. Wir betrinken uns und schauen uns eine Schlagersilvestershow im Fernsehen an (einmal im Jahr muss das sein 😉 ), da passt dann der Cocktail super zu.

        Gefällt 1 Person

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