Küchenschlacht · Kleinigkeiten & Snacks

Rezept: Räucherfisch-Topfen

Ich liebe ja meinen Thunfischtopfen, welchen ich fast jeden Tag auf mein Brot streiche oder einfach so in mich hineinlöffle. Doch hin und wieder muss es aber auch mal etwas anderes sein. Okay, ich bin trotzdem beim Fisch geblieben, denn ich liebe einfach jede Art von Fisch und wenn man daraus auch noch einen leckeren Aufstrich machen kann, umso besser.

Als Kind habe ich mit meinem Opa immer diese geräucherten Forellen gegessen und als ich unlängst durch den Supermarkt schlenderte dachte ich mir: „Könnte ich mir ja eigentlich wieder einmal gönnen. Doch eine ganze geräucherte Forelle für mich alleine? Ne, lasse ich mal“. Ich schlenderte weiter und entdeckte Sardellenpaste. Mei, was habe ich früher diese Sardellenpaste auf Butterbrot geliebt. Es wurde weiter geschlendert und eingekauft und als ich, wieder einmal, die Zutaten für meinen Thunfischtopfen in den Einkaufswagen packte fing mein Hobbykoch-Gehirn zu rattern an. Geräucherte Forelle, Sardellenpaste, Topfen (Quark) … hmmm … daraus lässt sich doch sicher auch etwas machen.

Und tataaaaa, hier ist nun das Produkt meines Supermarkt-Brainstorming mit mir selbst – der Räucherfisch-Aufstrich

© Pink Anemone

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Zutaten

© Pink Anemone
  • 250g Speisetopfen (Quark)
  • 2 TL Sardellenpaste
  • 100g Forellenfilet
  • 1 EL fein gehackte Dille (ich habe immer Tiefkühl-Dille zu Hause)
  • Salz, Zitronenpfeffer
  • 1 EL Olivenöl
  • etwas Zitronensaft (die Zitrone hat es natürlich nicht auf das Bild geschafft)

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Zubereitung

  • Forellenfilet von Haut und Gräten befreien (funktioniert mit einer Pinzette hervorragend) und etwas zerpflücken
  • In einer Schüssel Topfen/Quark, die Forellenstückchen, Sardellenpaste, Dille und Olivenöl zu einer geschmeidigen Masse verrühren.
© Pink Anemone
  • Mit Salz und Zitronenpfeffer abschmecken. Dabei mit dem Salz eher vorsichtig sein, da die Sardellenpaste schon sehr salzig ist.
© Pink Anemone

Und fertig ist unser Räucherfisch-Aufstrich. Also fixer geht nur noch mein Thunfischtopfen *g*.
Man kann das Ganze natürlich noch mit Sauerrahm, Crème fraîche oder verschiedenen Kräutern verfeinern. Mit Limettensaft und Bärlauch schmeckt es übrigens auch sehr gut. Jaaaa, ich habe diesen Aufstrich schon mehrmals gemacht und immer wieder etwas abgewandelt. Dieses Rezept ist sozusagen nur das Grundrezept, ergo Räucherfisch-Aufstrich 1.0 *g*.

Falls Ihr Ideen für Topfen-/Quark-Aufstriche habt, dann nur her damit. Ich bin immer auf der Suche und es muss ja nun wirklich nicht jeden Tag Thunfischtopfen sein 😉

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4 Kommentare zu „Rezept: Räucherfisch-Topfen

        1. Jetzt musste ich glatt mal schauen, ob ich den Topfen auch „eingedeutscht“ aufgeführt habe. Dachte schon ich schreibe die ganze Zeit vom Topfen XD.

          Es gibt so viele Unterschiede zw. Österreichisch und Deutsch, z.B. Palatschinken (=Pfannkuchen..wobei bei Euch ja manche auch zu Krapfen Pfannkuchen sagen oder?).
          Ich finde diese unterschiedlichen Begriffe auch immer sehr interessant und auch witzig *g*.

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