Bibliophilie · Buchgedanken

Monatsrückblick Mai & Juni

YouTube-Link für die Musikuntermalung 😉

Auf meinem Blog war es die letzten zwei Monate und paar zerquetschten Tagen sehr still, was an dem beruflichen Stress lag. Viele Dienste, welche meist äußerst anstrengend waren, Überstunden und maximal 1-2 Tage zwischen den Diensten frei.
Da musste ich Prioritäten setzen was meine Freizeit anbelangte und die habe ich dann natürlich mit lesen verbracht.
Bis vor Kurzem hatte ich zwei Wochen Urlaub und bin zu meiner Familie aufs Land gefahren, welche ich seit einem halben Jahr nicht mehr gesehen habe und als ich endlich Zeit für den Blog fand, schmierte mein Monitor ab.
Nun, endlich, kann ich meinen Blog wieder mit meinen bibliophilen Ergüssen füllen und beginne gleich einmal mit einem Monatsrückblick, welcher die Monate Mai und Juni beinhaltet…. und das Ende Juli XD

Außer lesen hat sich bei mir nicht viel getan, daher könnte es sein, dass dieser Monatsrückblick kürzer als sonst ausfällt. Ach Quatsch, wem erzähle ich hier was. Er wird wie immer ewig lang werden, also holt Euch etwas zu trinken und einen Snack.
Ich will nicht daran schuld sein, wenn ihr dehydriert und ausgehungert vom Stuhl kippt *g*.

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Gelesene Bücher

© Pink Anemone / „Der letzte Wunsch“ und „Das Schwert der Vorsehung“ wegdenken, da ich diese schon im vorherigen Monat gelesen habe

Zu den True-Crime-Büchern werde ich nicht viel sagen, denn dazu wird es ein ganz besonderes Special geben, welches ich Euch bei meinen Blogplänen vorstellen werde. Dies trifft auch auf die österreichischen ASH-Comics zu.

  • In diesen zwei Monaten habe ich danke einer Kollegin, welche mir das Buch geliehen hat, meinen ersten Ketchum gelesen. „Beutezeit“ war nicht gar so gut und ich wünschte, ich hätte dieses Buch bereits in den 90ern gelesen, als Kannibalen-Horror noch relativ neu für mich war. Da ich jedoch schon einige Horrofilme wie z.B. „Wrong Turn“ gesehen habe, war die Story für mich schon etwas ausgelutscht. Zudem enthielt die Story die typisch amerikanischen Horror-Klischees. Trotzdem bin ich von dem Autor begeistert, vor allem da er nichts von Happy Ends zu halten scheint. Die „Beute“-Reihe des Autors wird von mir also definitiv weitergelesen.
  • Auch die Witcher-Saga wurde weitergelesen und ich bin nach wie vor von dieser Reihe begeistert. Endlich wieder ein Sword & Sorcery ganz nach meinem Geschmack. Inzwischen habe ich mir auch die restlichen Bände zugelegt.
  • „Die Enzyklopädie der Wächter – Terra“ von Eleonore Laubenstein ist der Beginn einer Jugend-Fantasy-Reihe, welche mich von sich einnehmen konnte. Vor allem da ich die Special-Edition mit den Kommentaren des wohl sympathischsten Antagonisten und der Autorin höchstpersönlich gelesen habe. In der Mitte hatte das Buch zwar ein paar Längen und doch hat diese Story das gewisse Etwas und ich freue mich jetzt schon auf die kommenden Bände… natürlich wieder mit den Kommentaren von Antagonist und Autorin. (Rezension folgt)
  • An „Unstern“ von Katrin Ils bin ich wohl mit zu hohen Erwartungen herangegangen, denn diese Story konnte mich nicht gänzlich vom Hocker reißen. Die Protagonistin läuft mir zu viel in der Gegend herum und quatscht mal mit diesem und mal mit jenem, ohne das etwas wirklich spannendes passiert. Es wiederholt sich so manches immer und immer wieder und daher war ich nach einiger Zeit etwas gelangweilt. Die Figuren blieben für mich auch weitgehend blass und ich konnte nicht wirklich eine Beziehung zu ihnen aufbauen. Im letzten Drittel nimmt die Story jedoch ordentlich an Fahrt zu und konnte mich dann endlich fesseln. Der Schreibstil der Autorin ist nicht zu verachten und zeigt hohes Potenzial. Ich weiß jedoch nicht, ob ich diese Reihe weiterverfolgen werde, denn für mich galt hier: Zu spät, zu wenig.

Und schon sind wir bei den Tops und Flops angelangt.

Absolutely Top

In meine Absolutely Tops haben es gleich zwei SP-Autorinnen geschafft.

„Hexensold“ von Nora Bendzko ist mein absoluter Favorit ihrer Galgenmärchen-Reihe. Diese Story enthält nämlich eine spannende Story in einem wunderbaren Schreibstil, eine herrlich düstere Atmosphäre und vielschichte Figuren, blutige Szenen und zudem auch noch mit Tiefgang. Diese Autorin scheißt auf weichgespülte Storys, nennt das Kind beim Namen und gleichzeitig werden diese Themen auf einfühlsame Weise behandelt. Diversity in ihrer schönsten und spannendsten Form. (Rezension folgt)

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Auch Ina Elbracht schaffte es mit „Der Todesengel“ in die Highlights. Diesen Grusel-Thriller, welcher eine uralte Sage und Kölscher Lokalkolorit enthält, habe ich in einem Rutsch ohne Pause gelesen. Diese Kombination von abgefahrener Story und ihrem fantastischen Schreibstil machte mir das Lesen zum reinsten Vergnügen. (Rezension folgt)

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„Milestone“ von Kealan Patrick Burke konnte ich noch aus den letzten Resten des inzwischen nicht mehr existierendem Voodoo-Press-Verlag ergattern und was war das für ein Glück.
Dass der Autor einen fantastischen Schreibstil hat ist mir schon seit „Timmy Quinn I – Der Schildkrötenjunge & Die Häute“ klar, doch hier hat er noch eine Schippe draufgelegt.
Dieses Buch habe ich innerhalb eines Nachtdienstes inhaliert und ich wäre noch gerne länger in dieser Stadt verblieben, so unheimlich es dort auch war. Der Stil des Autors ist unglaublich packend und mitreißend, die Story unheimlich und driftet ins Phantastische ab, während die Atmosphäre dicht und drückend ist und zwischen den Zeilen steckt eine nicht erwartete Tiefe. Ein Autor den ich definitv im Auge behalten muss. (Rezension folgt)

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Flops

Ich sage so etwas selten über ein Buch aber „Verschwundene Menschen: Die unheimlichsten ‚Missing 411 Fälle“ von Leonard Löwe war der größte Mist, den ich je gelesen habe.
Ich stehe paranormalen Geschehnissen nicht gänzlich skeptisch gegenüber und versprach mir mehr Einblick, Fakten und spannende Fälle, welche in den USA unter 411 Cases bekannt sind. Doch was sich mir hier bot war oft an Schwachsinn nicht zu übertreffen.
Der Autor scheint einer dieser Aluhutträger zu sein, welcher sein Geschwurbel an die Menschheit bringen möchte. Dabei wird Logik über Bord geworfen und alles, ABSOLUT ALLES, ist unheimlich, verdächtig, unerklärlich und paranormal. Dies wird meine erste Abbruchsrezension, wobei ich auf viele seiner „unheimlichen und unerklärlichen Fakten“ eingehen werde. Ich muss jetzt noch darüber ungläubig den Kopf schütteln. (Rezension folgt im Sommer-Special)

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Rezensionsexemplare

Auch in diesen zwei Monaten zog kein Rezensionsexemplar bei mir ein. Wie in meinem vorigen Monatsrückblick bereits erwähnt, werde ich diese weiterhin sehr sorgfältig auswählen und diesbezüglich etwas kürzer treten.

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Gegönnt

Mir wurde gegönnt
© Pink Anemone

Die Autorin Ina Elbracht hat mich mit ihrem neuen Werk „Der Todesengel“ beschenkt, um mir die stressige Zeit zu versüßen und das hat sie auch geschafft – siehe Absolutely Tops

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Ich habe mir gegönnt

Die Monate Mai und Juni musste ich mir mit dem Kauf von Büchern und Comics erträglicher gestalten und daher zog so einiges bei mir ein.

Beginnen wir erstmal mit den Büchern:

© Pink Anemone / „Das Erbe der Elfen“ nicht mitgerechnet, da ich mir das schon im Jänner gekauft habe. Kaum mache ich den Monatsrückblick nicht mehr monatlich, verliere ich den Überblick.

Ich bin ja ein Fan von Rocket Beans TV und verfolge immer, wenn es mir möglich ist, deren ein oder anderen Folgen. In einer Folge hat Simon Krätschmer seine Buchtipps für die Quarantänezeit rausgehauen. Darunter auch „Miami Punk“ von Juan S. Guse – eine düstere Dystopie, welche wohl vor allem Gamingnerds begeistern könnte. Zumindest hoffe ich das *g*.
Klappentext: Der Atlantik hat sich über Nacht von der Küste Floridas zurückgezogen und eine Wüste hinterlassen. Kreuzfahrtschiffe rosten im Sand vor Miami, die Hotels bleiben leer, der Hafenbetrieb ist eingestellt und selbst die Dauerwerbesendungsindustrie liegt am Boden. Mittendrin eine überambitionierte Indie-Game-Programmiererin, eine strauchelnde Arbeiterfamilie, eine junge Soziologin und ein E-Sport-Team aus Wuppertal. Witzig und traurig, düster und labyrinthisch: »Miami Punk« ist ein Roman über die Bedeutung von Arbeit, über Herrschaft und Macht und über einsame Nächte vor dem Computer.
HIER
gelangt Ihr zu dem oben genannten YouTube-Link mit den Buchtipps.

Schon vor einiger Zeit habe ich mir bei Melanie Vogltanz ihr Buch „Auferstanden“ reserviert und im Juli traf der heiß ersehnte 1. Band dieser Reihe bei mir ein.
Klappentext: Wien im Jahr 1365: Der Schwertkampf ist Elyssas geheime Leidenschaft. Als bluttrinkende Kreaturen, sogenannte Strigois, die Stadt infiltrieren und eine Spur von Gewalt, Blut und Tod hinter sich herziehen, werden Elyssas Fähigkeiten mit einem Mal überlebensnotwendig. Sie kämpft – und verliert. Doch in einer Stadt, in der Leichen ihre Gräber verlassen, bleibt nicht alles tot, was stirbt. Elyssa kehrt zurück. Stärker. Entschlossener. Und so viel hungriger.
Also wenn das nicht abgefahren klingt, dann weiß ich auch nicht.

Und dann habe ich mir etwas ganz besonderes gegönnt, ein wahres Schmankerl und zwar die Sonderedition von „Metro“ von Dmitry Glukhovsky, welche alle drei Bände enthält und natürlich in Hardcover. Dieses Buch werde ich wohl eher nicht mit mir herumschleppen, sondern immer nur zu Hause lesen, denn es ist ein ganz schön schwerer Brummer.

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Und nun zu den Comics und von diesen zogen in den zwei Monaten ziemlich viel bei mir ein.
Zum einen ist das die Schuld von meinem bevorzugten Comicdealer „Comictreff“, welcher nun einen Onlineshop hat. Ich bin mir sicher sie bereuen das jetzt, denn ich habe nicht über den Shop bestellt, sondern über Mail. Fragen und nochmals Fragen über Comics, deren Erscheinungsdatum und Zusatzbestellungen musste mir Wolfgang beantworten und sogleich wurde ihm höchstpersönlich meine Wunschliste gemailt, inkl. Bitte nach Verlagsvorschauen. Er ist wirklich die Geduld in Person und am Ende sah meine Ausbeute dann so aus….

© Pink Anemone

Zum anderen trägt aber auch Christin von Life4Books Mitschuld, denn natürlich musste sie mich ja mit den ASP-Comics anfixen, als ob mich die Mädels vom Comicklatsch-Podcast nicht schon genug jede Folge mit irgendwas anfixen würden. Als ASP-Fan MUSSTE ich dann natürlich eine enstprechende Bestellung aufgeben, welche nicht nur Comics enthielt. Ein Shirt, CD’s und eine Duftkerze (die nicht duftet) waren auch dabei, aber hier die Comics…

© Pink Anemone

Ihr wollt auch mal auf dieser Seite von ASP-Comics stöbern….dann bitte HIER entlang.

Ich habe es also so richtig krachen lassen und damit begeben wir uns zu meinem SuB…

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SuB-technisch

© Pink Anemone

Huiiiii, und er wächst und wächst und wächst.

Nun ja, zumindest habe ich fast so viel gelesen, wie ich auch aufgefüllt habe und somit beträgt der SuB-Stand 298. Puhhh…nur noch 2 Bücher und ich habe die 300er-Marke geknackt. Jetzt muss ich mich aber echt mal ranhalten. Ihr wollt einen näheren Blick auf meinen SuB werfen, dann bitte HIER entlang.

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Pläne

Jetzt noch von JULI-Plänen zu sprechen wäre etwas komisch, immerhin ist dieser ja so gut wie vorbei. Ich kann Euch aber einen Einblick in meine August-Pläne werfen lassen.

Zum Einen hätten wir hier das von mir schon seit längerer Zeit geplante Comic-Projekt ASH. Hier erwartet Euch nicht nur die Vorstellung der österreichischen Superhero-Comic-Reihe, sondern auch ein Interview mit einem der mitwirkenden Illustratoren, gepimpte österreichische Speisen und es gibt auch ein kleines ASH-Paket zu gewinnen.

© Pink Anemone

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Spät aber doch wird es auch Zeit für mein Sommer-Special und hier begeben wir uns auf eine blutige und beängstigende Weltreise, welche einem eventuell zeigt, dass es zu Hause doch am schönsten ist…wenn auch nicht unbedingt am sichersten.

© Pink Anemone

Mit an Board des True-Crime-Kreuzschiffes ist natürlich wieder Christin von Life4Books, denn sie lässt sich so etwas natürlich nicht entgehen. Diesmal erhalte ich aber noch zusätzliche Unterstützung von Ariane von und zu Nerd mit Nadel.
Genaueres erfahrt Ihr erst, wenn es so weit ist. Bis dahin wiegt Euch ruhig in Sicherheit und genießt Euer tropfendes Eis und die Sonne auf Eurem Bauch, bevor Ihr mit an Board kommt und mit uns eine Reise in gefährliche Gewässer macht.

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Und das war es „auch schon“ mit meinem Monatsrückblick für Mai und Juni. Ich werde versuchen meine Monatsrückblicke wieder monatlich zu machen, denn ich verliere wirklich den Überblick mit meinen gelesenen und nicht-gelesenen, gekauften und geschenkten Büchern und Comics. Mal schauen, wann dann der Juli-Rückblick kommt…vermutlich dann Ende August XD.

Habt noch einen schönen Sommer und genießt die Zeit

Eure

Pink Anemone

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2 Kommentare zu „Monatsrückblick Mai & Juni

  1. Mei, ich sollte jetzt endlich auch mal mit dem Witcher anfangen … „Der letzte Wunsch“ (den du mir ja geschenkt hast) steht immer noch ungelesen im Regal herum *shame on me* … Und des, wo mich auf Netflix wieder permanent die Werbung für die Serie anspringt …

    Liebe Grüße
    Ascari

    Liken

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