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Abbruchsrezension „Verschwundene Menschen – Die unheimlichsten ‚Missing 411‘ Fälle“ von Leonard Löwe ★

„Sachbuch“ Paranormal / Abbruchsrezension aufgrund irrwitziger Spekulationen eines Aluhutträgers.

Dies wird meine erste Abbruchsrezension auf meinem Blog und das will etwas heißen. Bei anderen BloggerInnen sind Abbruchsrezensionen meist kurz und knackig, doch nicht bei mir und schon gar nicht bei so einem Buch, bzw. dessen Inhalt.
Ich gehe hier jedoch weniger auf das Schreibtalent des „Autors“ ein, welches mich übrigens ebenfalls nicht vom Hocker gerissen hat, sondern viel mehr wird dieses Buch anhand von Zitaten aufgedröstel, um zu zeigen, was für einen Schwachsinn dieses Buch enthält, das der Autor wohl nicht viel vor die Türe zu kommen scheint und auch scheinbar in seiner eigenen Bubble lebt.

Leider habe ich erst gestern, ergo nach dem Schreiben der Rezension, Informationen über diesen Autor eingeholt und dadurch sah ich einiges klarer bezüglich des Autors – frauenverachtend, Angst vor der „Roten Seuche“ (Kommunismus) und rechtes Gedankengut.
Da ich die Webseite des Autors nicht auf meinem Blog verlinken möchte, um ihm eventuell mehr Aufmerksamkeit als notwendig zukommen zu lassen, Ihr aber eventuell Einblick in seine Bliblablub-Welt haben möchte, besucht Ihn doch einfach auf Twitter unter @LeoLowe. Aber sagt nicht, ich hätte Euch nicht gewarnt.

Nun aber zu der Rezension…

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Die Schwurbelwelt des Leonard Löwe

Überall auf der Welt verschwinden Menschen. Immer wieder. Die Anzahl der Fälle geht in dieTausende. Aber diese Menschen verschwinden nicht nur, sie verschwinden spurlos. Die Umstände ihresVerschwindens sind nicht selten mysteriös bis in sich widersprüchlich. Suchhunde findenkeine Fährte, Suchmannschaften finden über Wochen keine Spur der Vermissten, Hubschrauberfinden auch mit modernsten Methoden wie FLIR einfach nichts. Gar nichts. Auch keineAusrüstungsgegenstände, Kleidung, keine Spuren eines Kampfes oder eines Überalls vonTieren oder Menschen.Dann plötzlich tauchen die Opfer wieder auf. In aller Regel ohne Schuhe. Oft an einerStelle wo die Suchmannschaften schon viele Male gesucht hatten. Oft so weit vom Ort ihresVerschwindens entfernt, dass es schwerlich bis überhaupt nicht vorstellbar ist, wie siedorthin gelangt sein sollen. Meistens sind sie tot, aber ohne eine feststellbareTodesursache. Die wenigen, die überleben berichten immer wieder von einem großen Hund, einem großen Wolfoder einer Art Känguru, das sich um sie gekümmert haben soll, dass sie nicht in derEiseskälte erfroren sind. […..] Was passiert da? Fragen auf die sich schwerlich einfache Antworten finden lassen. Vielesdeutet darauf hin, dass hier Mechanismen wirken, die außerhalb dessen liegen, was wirgewöhnlich unter Realität verstehen… aber wie gelingt es diesen Menschen die Grenzenunserer Realität zu durchschreiten? Gibt es Täter? Was passiert da….(Klappentextauszug)

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© Pink Anemone

Weltweit verschwinden permanent Menschen, ob durch Entführung oder andere kriminelle Handlungen, Suizid, Unfälle oder weil sie sich schlichtweg dafür entscheiden ein neues Leben zu beginnen.
Manchmal werden diese Menschen gefunden, tot oder lebendig, doch manchmal können diese Vermisstenfälle niemals gänzlich aufgeklärt werden. Letztere sind für Ermittler frustrierend und für die Hinterbliebenen nicht selten ein Trauma. Manche suchen dann nach Erklärungen, welche ins Mysteriöse driften, sei es um die erfolglosen Ermittlungen zu entschuldigen, bzw. zu rechtfertigen, oder um damit in irgendeiner Weise damit abschließen zu können.
Doch was ist, wenn es dabei wirklich nicht mit rechten Dingen zugeht?
Dieses Buch handelt von diesen sogenannten „Missing 411 Cases“, ergo von Vermisstenfällen, die äußerst unheimlich und nicht erklärbar erscheinen und denen somit etwas Mysteriöses anhaftet.

© Pink Anemone

Ich bin von Grund auf Rationalistin und Skeptikerin, doch trotzdem fühle ich mich zu mysteriösen Kriminalfällen, oder in diesem Fall Vermisstenfällen, hingezogen. Mittels Dokumentationen und Büchern mache ich mir gerne selbst ein Bild, drösle auf und versuche rationale Gründe zu finden, wo manche gleich mit der Mysterienkeule schwingen. Trotzdem muss ich zugeben, dass es für mich durchaus vorstellbar ist, dass es mehr gibt als das was wir wahrnehmen können. Meistens komme ich jedoch zu dem Schluß, dass in manche paranormalen Fällen zu viel hineininterpretiert wurde, manche nur das gesehen haben was sie sehen wollten oder es sich schlicht als Unwahr herausstellt.

Daher klang dieses Buch für mich äußerst interessant und da ich mich trotz Rationalismus für Paranormales interessiere, versprach ich mir eine interessante Lektüre, welche aufzeigt, dass es mehr gibt als wir wahrnehmen, bzw. es etwas gibt, was noch nicht erforscht wurde oder eventuell auch nicht unserer wahrnehmbaren Realität entspricht.
Was ich jedoch bekommen habe ist ein Buch vollgestopft mit Spekulationen von einem Autor, der wohl nur Mysteriöses als einzigen Grund zu akzeptieren scheint, ohne auch nur eine einzige logische Schlußfolgerung zuzulassen.
Wenn man natürlich keine Ahnung von Medizin und den Gefahren der Natur hat und dies auch nicht recherchiert, kommt dann so etwas dabei raus -> Gülle.
Hierbei möchte ich nochmals erwähnen, dass dies eine Abbruchsrezension ist und ich auf verschiedene Buchzitate eingehen werde.

© Pink Anemone / Der Autor scheint noch niemals von den unberechenbaren Wetterverhältnissen in den Bergen gehört zu haben. Tipp: Recherchieren wäre von Vorteil

Der Autor Leonard Löwe stützt sich hierbei auf die Missing 411 Cases, welchen sich bereits der Amerikaner David Paulides, ehemaliger Polizist und Ermittler, widmete und der dazu auch schon zahlreiche Bücher veröffentlichte (leider wurden diese nie übersetzt und sind auch im Original nur schwer erhältlich). Die meisten Fälle stammen daher vor allem aus den USA und betreffen überwiegend Nationalparks, in denen Menschen spurlos verschwanden.

„Paulides bleibt professioneller Ermittler und verkneift sich alle Interpretationen. Wir brauchen dies hier jedoch nicht zu tun…“
(S. 21 / Dieser Satz sagt wohl schon alles)

Dabei hat man das Gefühl, dass der Autor versucht die Leserschaft auf seine Seite zu ziehen und diese ebenfalls davon zu überzeugen, obwohl er schreibt dies nicht zu tun.
Weiters scheint er sich in seinen Erläuterungen hin und wieder zu verrennen und dadurch wirkte es auf mich erst recht unglaubwürdig und manchmal sogar lächerlich. Etwa wie der Autor z.B. bereits zu Beginn des Buches, als er auf den bevorzugten Typus Mensch zu sprechen kommt, welcher diesem mysteriösen Verschwinden bevorzugt zum Opfer fällt, sich beginnt zu verhaspelt.

„Intellektuelle und/oder sportliche Höchstleister oder genau am anderen Ende des Spektrums. [….] Auch Jäger stellen eine große Gruppe dar – also Gruppen, welche sich häufig in der Natur aufhalten und somit um die Gefahren wissen.“

Nach wenigen Sätzen spricht er Intellektuellen jedoch ab, sich häufig in der Natur zu bewegen, ergo, dass diese aufgrund dessen keine Ahnung von den Gefahren hätten. Weitere Opfer sind Kinder und Menschen mit körperlicher und geistiger Beeinträchtigung, Senioren, etc. Also im Grunde gibt es dann doch keinen speziellen Typ Mensch und es kann jeden treffen.
Na vielen Dank für diese äußerst „informative“ Aufzählung.

Ein paar Sätze darunter, dann diese Aussage:

„Was auch immer passiert scheint 100% perfekt zu funktionieren. In keinem einzigen Fall ist das Verschwinden selbst von irgendeinem Zeugen jemals beobachtet worden. Was einen menschlichen Täter praktisch ausschließt…“
(S. 16)

Aha, also wenn es keiner sieht, war es natürlich auch kein menschlicher Täter. Das erzähl mal einem Ermittler oder der Abteilung für Cold Cases. Das wäre dann ja sehr einfach so manchen Fall zu schließen.

Es geht dann munter weiter und bezieht sich auf die Personen, welche nur noch tot gefunden wurden und augenscheinlich keine Todesursache festgestellt werden konnte….

„Daher geben die Gerichtsmediziner dann häufig Alibi-Todesursachen an, etwa ‚Erschöpfung‘, ‚Erfrieren‘ oder ‚Herzversagen‘, die Wahrheit in allen Fällen ist aber, dass die Todesursache nicht feststellbar war. Und das nicht selten Kindern, Sportlern, die topfit sind, Bergsteigern, Jägern, die nicht einfach sterben.“
(S. 19)

1. KeinE GerichtsmedizinerIn gibt „Alibi-Todesursachen“ an. Falls dies wirklich nicht eruierbar sein sollte steht im Obduktionsbericht „keine eindeutige Todesursache feststellbar“.
2. Auch Kinder, Sportler, Bergsteiger und Jäger, und mögen sie noch so topfit sein, können durchaus an Erschöpfung und in Folge an Herz-Kreislaufstillstand sterben. (Beispiel: ein ehemaliger Patient – 35 Jahre, Triathlet, Nichtraucher, keine Vorerkrankungen, welcher an einem Hinterwandinfarkt verstarb).

Danach wirft der Autor als mögliche Begründung für manche Vermisstenfälle Bigfoot und Skinwalker in den Raum und ich wollte schon, genervt von seinen haltlosen und irrwitzigen „Fakten“ und seines Nicht-Recherchierens, das Buch in die Ecke pfeffern. Ich entschoß mich jedoch die Autoren-Einleitung einfach zu überspringen und mich in die eigentlichen Fälle zu stürzen. Jaaahaaaa, das war erst die Einleitung!

© Pink Anemone / Jedem, welcher gerne wandert, bei der Bergrettung oder als JägerIn tätig ist, wird als Erstes beigebracht: im Falle von Orientierungslosigkeit einen erhöhten Punkt zu suchen, um sich Überblick zu verschaffen. Und ja, auch erfahrenen Wanderern, Jägern und Mitgliedern des Bergrettungsdienstes kann es durchaus passieren, dass sie sich verirren. Tipp: mal die Nase in ein Survival-Buch stecken.

Doch auch hier ließ mich der Autor an seiner „Experten“-Meinung teilhaben, wobei ersichtlich wird, dass der Autor weder Ahnung von Medizin (speziell von Physiologie und Gerichtsmedizin) hat, noch mit Forensik vertraut zu sein scheint, jedoch so tut als ob.
Weiters dürfte Herr Löwe wohl selten bis nie einen Fuß in die Natur setzen, sprich Wälder, Gebirge, etc., denn sonst wäre selbst für ihn ersichtlich, dass die Fälle überhaupt nicht so mysteriös sind, wie sie für ihn erscheinen.

Die Fälle einzeln betrachtet sind durchaus interessant, wobei sie weniger mysteriös und/oder paranormal erscheinen, sondern vielmehr aufzeigen, wie schnell man sich in Wäldern, Gebirgen und dergleichen verirren kann, die Gefahren der Natur nicht zu unterschätzen sind und falsche Selbstsicherheit selbst bei Experten, wie z.B. Jägern und Kletterern, zum Tod führen kann.

„… in einem Fall wurde eine Person von Überwachungskameras kurz vor ihrem Verschwinden gefilmt. Das Verschwinden fand in genau dem Moment statt, als die erste Kamera das Opfer nicht mehr erfasste und die zweite noch nicht. Das hat nichts mehr mit dem Jagdinstinkt eines noch so geschickten Jägers zu tun. Das ist eher das Allwissen eines gottähnlichen Wesens.“
(S. 24 – und hier wollte ich das Buch schon zum 3. Mal laut lachend von mir schleudern)

Wie schon erwähnt stützt sich Löwe auf die Bücher von Paulides und ich muss leider sagen, dass die vorgestellten Vermisstenfälle fast 1:1 aus den Büchern von David Paulides übernommen wurden.
Während Paulides diese Fälle jedoch versucht objektiv und ohne Spekulationen zu betrachten, werden sie hier von Löwe leider keineswegs objektiv betrachtet und schon gar nicht läuft es ohne wilde Spekulationen ab, denn er lässt die Leserschaft rege an seiner Meinung teilhaben und diese impliziert einzig nur mysteriöse Begründungen (Bigfoot, Skinwalker, Aliens und Parallelwelten).
Auf eigene Faust scheint der Autor nicht recherchiert zu haben, denn auch dadurch hätte so manche Begründung schlußendlich eine logische Schlußfolgerung nach sich gezogen. Möglicherweise wollte dies der Autor jedoch auch gar nicht, sondern einfach nur seine Meinung – UND NUR SEINE ABSOLUTE MEINUNG – laut in die Welt schreien und diese als Fakt zu verkaufen.

© Pink Anemone / Nein!! Ein Mensch wäre zu so einer kaltblütigen Tat niemals nie fähig. Wo denken Sie hin Herr Löwe! Tipp: Vielleicht mehr Nachrichten schauen, sich über True-Crime informieren, anstatt Weltverschwörungen nachhängen.

Die enthaltenen Bilder in diesem Buch sind ebenfalls ein Witz. Schwarz-Weiß und unscharf. Die Google-Maps Bilder hätte sich der Autor grundsätzlich sparen können, denn man sieht tatsächlich … NICHTS!!

© Pink Anemone

Fazit (gelesen bis Seite 105):
Ich hätte schon skeptisch werden sollen, als ich auf der ersten Seite Auszüge aus lobhudelnden Rezensionen sah, welche wohl die Kompetenz des Autors aufzeigen sollen. So etwas haben glaubwürdige und kompetente Autoren jedoch nicht notwendig und daher wirkt so etwas eher armselig… zumindest für mich.

© Pink Anemone

Meiner Meinung nach ist der Inhalt dieses Buch einfach nur Geschwurbel eines nicht ernst zu nehmenden Menschen, welcher gerne spekuliert, Fakten nicht akzeptiert und von Recherche nichts hält, aber im Gegenzug seine Meinung als Fakt verkaufen möchte.
So etwas kann und will ich nicht ernst nehmen. Als Brennstoff für den Kamin eignet sich dieses Buch aber hervorragend.
Übrigens, wer sich über den Autor schlau machen möchte, findet den Herrn auf Twitter unter @LeoLowe und ich denke es wird dann so manchen klar auf welcher Welle dieser Autor reitet.

© Pink Anemone

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Weitere Buchinformationen

 

  • Taschenbuch: 323 Seiten
  • Verlag: Denk-Verlag.de (18. Mai 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3739448008
  • ISBN-13: 978-3739448008
  • Preis: 16,67€ (Stand vom 03.08.2020)
  • Auch erhältlich als: E-Book und HB

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6 Kommentare zu „Abbruchsrezension „Verschwundene Menschen – Die unheimlichsten ‚Missing 411‘ Fälle“ von Leonard Löwe ★

  1. Dazu fällt mir eine Geschichte ein, die ich gerade in der Zeitung gelesen habe, auch wenn es sich nicht um ein Verschwinden handelte, sondern um die Gefahren der Natur. Ein 18jähriger war mit Bruder und Schwester auf einer leichten Bergtour, rutschte aus und fiel 70 m einen Abhang hinunter, wobei er sich ungefähr 50 Mal überschlug. Er konnte gerettet werden, die Ärzte führten die Tatsache, dass er sich nichts gebrochen hatte auf seinen trainierten Körper zurück, aber er hatte immense Kopfverletzungen. Trotz Konzentrations- und Gedächtnisschwächen konnte er schließlich studieren. Aber: alles, was vor seinem 18 Lebensjahr lag, war für immer ausgelöscht. Seine erste Erinnerung nach dem Unfall ist die an zwei fremde Menschen, die mit ihm zu einem Haus fahren: seine Eltern.
    Als er auch noch seinen Doktor machen wollte, streikten Körper und Geist, und er ging zurück zu dem Psychologen und Neurologen, der ihn nach dem Unfall behandelt hatte. Es wurde festgestellt, dass in seinem Gehirn unreparierbar Nerven abgerissen waren, eine Diagnose, die ihn beruhigte, weil damit klar war, dass sein „Versagen“ nichts damit zu tun hatte, dass er sich nicht genug bemüht hatte.
    Heute arbeitet er in der medizinischen Softwareentwicklung, bewandert weiterhin die Berge und bedauert zwar das Verschwinden der Erinnerungen, meint aber auch, dass ein Leben ohne die Beeinflussung durch die Kindheit auch ihre Vorzüge hätte 🙂
    Fazit: Natur ist gefährlich, auch wenn man nur einen Spaziergang macht. Um da zu verschwinden, braucht es keine Aliens (gerade wurde hier in Norwegen die Suche nach einer jungen Polin aufgegeben, die auch irgendwo in den Bergen gestürzt war – ihre Familie sucht allerdings noch weiter, mit der Hilfe engagierter Freiwilliger).

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    1. Hallo Christine,
      erstmal vielen Dank für Deinen tollen langen Kommentar.
      Mein Opa war Bergsteiger und auch bei der Bergrettung tätig…. ich bin somit quasi mit Survival-Tips aufgewachsen. Ihm ist auch so einiges untergekommen. Vor allem im Frühjahr/Sommer, wenn es in den Alpen zur Schneeschmelze kam und man dann den ein oder anderen Vermissten gefunden hat…darunter auch Bergsteig-Kollegen, welche mit den Witterungsverhältnissen durchaus vertraut waren.
      Für den Herrn aus Deiner Geschichte ist es ja noch gut ausgegangen…wenn man so sagen will…und er kann stolz auf sich sein. Vor allem wie er mit dem Verlust seiner Erinnerungen umgeht.
      Ich hoffe die polnische Wanderin wird noch gefunden…auch wenn es nicht lebend sein sollte. Denn viele Verschwundene werden von den Bergen oft erst nach Jahren „freigegeben“, wodurch die Hinterbliebenen oft nicht abschließen können.

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  2. Ich hab das ja alles schon drüben bei dem blauen Vögelchen kommentiert und ich war ja da schon schockiert von der Paranoia des Autors, es hier aber noch mal so gebündelt zu lesen…. also ich kann absolut verstehen, warum du das Buch an die Wand klatschen möchtest. Das ARME PAPIER; was für ihn leiden musste! Keiner denkt an die Unschuldigen bei solch unüberlegten Aktionen!

    Das sind so Menschen die leben komplett in ihrer Blase und bewegen sich KEINEN Milimeter da raus. Erinnert mich an die Doku (netflix, Name müsste ich suchen) wo Befürworter der Theorie, dass die Erde eine Scheibe ist, gebeten wurden, das mit ihren Mitteln zu beweisen, quasi Beleg zu erbringen, damit man ihnen glaubt.
    Spoiler, geht natürlich schief und die Thesen sind einfach … herrgottimhimmelwiekannmannursobverblendetsein…aber selbst wenn etwas schief ging, sie hatten immer eine Antwort (auch Ausrede genannt) parat… glaub wenn man mit dem Autoren NEUTRAL in Echt und so reden würde, der hätte immer was in der Hand um dir zu widersprechen, immer…

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    1. Aber natürlich…immerhin ist der Autor doch ein Studierter, Ingenieur, Wissenschaftler und Dozent für Ingenieurwesen und so einer hat doch immer recht. Wissen wir doch alle.
      Ach ja, noch ein Auszug aus seiner Bio: „.. scharfsinniger Denker und Schreiber. Er ist begeisterter Sammler von Wissen und ebenso inspirierter Redner und seine scharfsinnigen und oft scharfzüngigen Analysen helfen Lesern auf der ganzen Welt, die richtigen Entscheidungen zu treffen.“
      Ich wusste nicht, ob ich lachen oder heulen sollte, als ich das las. Ich bin mir sicher er glaubt das alles was er schreibt, bloß das Blöde an der Wissenschaft ist, dass dahinter viel Recherche steckt. Was sagt uns das? Er ist wohl doch kein so guter Wissenschaftler wie er gerne wäre. Von dem das er sich gerne selbst reden hört, konnte ich mich ja selbst überzeugen, doch leider kommt da auch nur Blubb raus.

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