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Weihnachts-Special: Retro Christmas

Manche von Euch wissen eventuell schon, dass ich ein kleiner Vintage- und Retro-Geek bin, was sich nicht nur in meiner Wohnungseinrichtung und -Deko widerspiegelt, sondern auch bei Büchern, Musik und Games ersichtlich ist. Also dachte ich, ich mache dieses Jahr ein ganz besonderes Weihnachtsspecial.

Dieses Special entführt Euch mit zeigenössischer Literatur aber vor allem mit Klassikern in die 20er, 30er, 40er, 50er und in die 60er Jahre. Diesmal gibt es nicht nur Bücher, Comics, Retro-Musik und klassische Rezepte, sondern auch Games, die Euch die Atmosphäre der jeweiligen Jahre spüren lassen.

Der Inhalt der Bücher und auch der Games haben zwar nur wenig mit Weihnachten an sich zu tun, aber die Weihnachtszeit weckt vor allem nostalgische Gefühle in uns allen und was könnte nostalgischer sein als in die Zeit zurückzureisen und zu erleben wie die Menschen die damalige Zeit erlebt haben und welche Bücher eventuell auf ihren Nachttischchen lagen?

Und so möchte ich die Damen bitten ihre Stola abzulegen, die Herren sollen ihren Trenchcoat und den Hut im Vorzimmer auf den Haken hängen. Begebt Euch in das Kaminzimmer und genießt bei einem Punsch und Musik mein ganz besonderes Weihnachtsspecial….

Mit Youtube-Link / von © Pink Anemone zusammengestellt

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Bücher

© Pink Anemone

Wir werden hier wild durch die vergangenen Jahrzehnte der 20er bis 60er reisen und beginnen sogleich mit zeitgenössischer Literatur, ergo mit historischen Romanen und einem Fantasy.

Zeitgenössische Romane
„Violet“ von Tracy Chevalier
© Pink Anemone

Klappentext:
England, dreißiger Jahre. Die Abende, an denen Violet mit einer Gruppe ungewöhnlicher Frauen wunderschöne Stickereien für die Kathedrale in Winchester anfertigt, sind der Aufbruch in eine neue Welt. Sie zeigen Violet, dass sie mit ihrem Auszug aus dem mütterlichen Zuhause die richtige Entscheidung getroffen hat. Schnell lernt und schätzt sie die Kunst des Stickens und lässt sich von Arthur in die des Läutens der Kirchturmglocken einweihen. Violet gewinnt durch das starke Band der Freundschaft zwischen den Frauen und die wachsende Nähe zu Arthur an Lebensmut und überwindet die Lebenskrise infolge des Ersten Weltkriegs. Und die Kirchturmglocken könnten wahrhaftig ihr neues Leben in Winchester einläuten…

„>>Man hat es nicht immer leicht als alleinstehende Frau<<, erklärte Violet nach kurzem Schweigen. >>Darüber scheint sich niemand Gedanken zu machen, obwohl es viele von uns gibt. Sie wissen schon, der ‚Frauenüberschuß‘. Eigentlich sollte es normal sein, dass eine Frau allein durch ein Feld geht oder ohne Mann in einem Pub einen Tee trinkt.<<„
(S. 143)

Fazit:
Es gibt hier kein Liebesgedöns und kein Drama, denn dies ist einer der stillen Romane. Doch gerade deshalb konnte mich diese Geschichte begeistern, denn still heißt nicht unbedingt leise.
Es ist ein locker-leichter und vor allem atmosphärischer Roman, der mich in die frühen 30er Jahre versetzte, der mich die Umgebung vergessen ließ und in dem ich noch ewig hätte lesen mögen. Ein Roman über eine starke Frau, die für ihre Unabhängigkeit und Freiheit kämpft und der wichtige Themen, wie  Emanzipation und Homosexualität in den 30er Jahren, behandelt und welche nichts von ihrer Aktualität verloren haben.

Zur vollständigen Rezension gelangt Ihr, wenn Ihr auf das untere Bild klickt. Diese enthält nicht nur einen Book-Soundtrack, sondern auch zwei Rezepte zum Buch.

© Pink Anemone

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„Shutter Island“ von Dennis Lehane
© Pink Anemone

Klappentext:
Die US-Marshals Daniels und Aule sollen im Fall einer Kindsmörderin ermitteln, die von der Gefängnisinsel Shutter Island geflohen ist. Als sie dort ankommen, erhalten sie verschlüsselte Botschaften, die sie immer tiefer in den düsteren Bau und die Machenschaften der Ärzte führen. Nichts ist so, wie es scheint. Dennis Lehanes raffiniert komponiertes Meisterwerk um Wahn und Angst in neuer Übersetzung…

„>>Ich bin nicht verrückt. Nein. Aber dies würde eine Verrückte natürlich auch behaupten. Darin liegt die kafkaeske Genialität der ganzen Sache. Wenn man nicht verrückt ist, aber andere verbreiten, man sei es, dann unterstreichen alle gegenteilige Beteuerungen diese Behauptung noch.<<„
(S. 308)

Fazit:
Beklemmend, bedrohlich und verstörend, sind die die ersten Worte, welche mir zu diesem Buch einfallen und dies aber auf positive und vor allem mitreißende Art und Weise.
Ich kann meine Begeisterung kaum in Worte packen und beende hiermit meine Rezension und sage nur noch: „Leute! Unbedingt lesen!“

Mit diesem Roman begeben wir uns in die 60er Jahre, ergo in die Nachkriegszeit. Dieser Roman ist nicht nur beklemmend und enthält eine unglaubliche Wendung, sondern ist vor allem so verdammt gut. Weiters enthält auch dieser Roman einen Book-Soundtrack.
Zur vollständigen Rezension gelangt Ihr, indem Ihr auf das untere Bild klickt.

© Pink Anemone

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Zu den beiden folgenden Büchern wird es keine Rezension geben, doch sie sind trotzdem eine Erwähnung wert. Vor allem da diese beiden zu meinen Lesehighlights zählen.

„Der Angstmann“ von Frank Goldammer
© Pink Anemone

Klappentext:
Dresden im November 1944: Die Bevölkerung leidet unter den immer bedrohlicher werdenden Kriegsumständen – da wird die grausam zugerichtete Leiche einer Krankenschwester gefunden. Schnell heißt es: Das war der Angstmann, der nachts durch die Stadt schleicht. Kriminalinspektor Max Heller hat bei der fieberhaften Suche nach dem Täter mit dem Kriegschaos zu kämpfen – aber auch mit seinem linientreuen Vorgesetzten. Und die Hoffnung, der Frauenmörder sei bei dem katastrophalen Bombenangriff im Februar 1945 umgekommen, zerschlägt sich.

„Und was all diese Leute in ihren Uniformen mit den Totenköpfen nicht verstanden, es ging ihm nicht um Ansehen und Titel. Ihm ging es darum, die Menschen auf einen guten Weg zu lenken, ihnen Gerechtigkeit zu verschaffen, die Werte zu erhalten, die eine gute Gesellschaft ausmachten. Und je mehr er sah, wie diese Gesellschaft vor die Hunde ging, wie wenig ein Menschenleben nur noch wert war, desot mehr wollte er wenigstens an dem festhalten, was er konnte.“ (S. 55)

Fazit:
Dies ist der 1. Band der „Max Heller“-Reihe und dieser entführt uns in die letzten Kriegsmonate des 2. Weltkriegs. Zwischen Bombenhagel, Hunger und Angst jagen wir mit dem sympathischen Kriminalinspektor Max Heller einen Serienkiller.
Dieser Krimi wurde mein absolutes Krimi-Highlight. Dieser Krimi bringt nämlich alles mit, was ein guter Krimi braucht – dichte Atmosphäre, Spannung, überraschende Wendungen und Tiefe. Wahnsinn!!! Von dieser Reihe will ich definitiv mehr und zwar so sehr, sodass ich mir ab nun die Special-Editions dieser Reihe zulegen werde.

© Pink Anemone

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„Das Labyrinth des Fauns“ von Cornelia Funke
© Pink Anemone

Klappentext:
Spanien, 1944: Ofelia zieht mit ihrer Mutter in die Berge, wo ihr neuer Stiefvater mit seiner Truppe stationiert ist. Der dichte Wald, der ihr neues Zuhause umgibt, wird für Ofelia zur Zufluchtsstätte vor ihrem unbarmherzigen Stiefvater: ein Königreich voller verzauberter Orte und magischer Wesen.
Ein geheimnisvoller Faun stellt dem Mädchen drei Aufgaben. Besteht sie diese, ist sie die lang gesuchte Prinzessin des Reiches. Immer tiefer wird Ofelia in eine phantastische Welt hineingezogen, die wundervoll ist und grausam zugleich. Kann Unschuld über das Böse siegen?

„>>Ich bin der Berg, der Wald und die Erde. Ich bin … arrgh…<<
Er meckerte, nicht unähnlich einer Ziege, und als er wieder hinter dem Monolithen hervortrat, sah er zugleich sehr alt und sehr jung aus.
>>Ich bin<< – er schüttelte seine Glieder mit dem Brummen eines alten Bocks – >>ein Faun! Und ich bin, wie ich es immer war und immer sein werde, Euer ergebenster Diener, Eure Hoheit.<<“
(S. 61)

Fazit:
Dieser Fantasy ist ein äußerst düsteres Märchen für Erwachsene, ergo eventuell nicht, wie angegeben, ab 14 Jahren geeignet…wobei, in dem Alter habe ich schon Stephen King gelesen, egal.
Ich war von der Sprachgewalt und der Atmosphäre absolut hin und weg und hab das Buch innerhalb eines Tages weggesuchtet. Das ist eines der wenigen Bücher, welches eine Adaption vom Film ist, den ich übrigens noch nicht gesehen habe. Hach, und dieses Cover!!! Ein Traum!! Wer also ein Faible für düstere und märchenhafte Fantasy hat, sollte dieses Schmankerl unbedingt lesen.

© Pink Anemone

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Natürlich darf bei einem Retro-Christmas-Special eine Story aus dem Chicago der 30er Jahre nicht fehlen und was verbindet man meist mit diesem Setting? Genau – Prohibition und italo-amerikanisches Mafia-Syndikat. Und somit betreten wir mit diesem Comic genau diese Location.
Zu diesem Comic wird es natürlich wieder eine Rezension geben.

„Scarface“ von Chrsitian De Metter, nach dem Roman von Armitage Trail
© Pink Anemone

Klappentext:
Christian De Metter adaptiert in seiner Graphic Novel Scarface eindrucksvoll den gleichnamigen Roman von Armitage Trail aus dem Jahr 1929. Die Geschichte von Tony Guarino, der sich vom armen italienischen Einwanderer zum gefürchteten Mafia-Boss „Scarface“ wandelt, wurde von Howard Hawks (1932) und Brian De Palma (1983) verfilmt und damit zu einem wahren Klassiker. Skrupellos erkämpft sich Tony Macht und Reichtum, bis er ausgerechnet von denjenigen zu Fall gebracht wird, die er liebt.

„>>Robin Hodd ist ein Dieb in Strumpfhosen. Ich bin ein Geschäftsmann und trage teure Anzüge. Ich verkaufe den Leuten das, was sie haben wollen. Das ist das Gesetz von Angebot und Nachfrage.<<“ (S. 58)

Fazit:
Ein stimmungsvoller und atmosphärischer Noir-Comic, der mich in das Chicago der 30er Jahre entführte und mitten in das Gangstermilieu katapultierte.
Leider wurde für mich die Story etwas zu oberflächlich abgehandelt – als würde ich quer lesen und dadurch so manche Schlüsselszenen überlesen. Ich hätte so gern länger in diesem Noir-Comic verbracht, wäre gerne tiefer in die Story eingetaucht. Vor allem da es Spaß machte die Panels zu betrachten, welche die Atmosphäre der Story auf wunderbare Weise transportieren. Das wiederum spricht FÜR den Comiczeichner Christian De Metter und ist für mich ein Grund mehr weitere Comics von ihm zu lesen.

Zur vollständigen Rezension gelangt Ihr, indem Ihr auf das untere Bild klickt, sobald diese veröffentlicht wurde.

© Pink Anemone

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Das war es auch schon mit den zeitgenössischen Romanen, denn nun begeben wir uns zu den Klassikern. Immerhin wollen wir ja wissen, was zur damaligen Zeit gelesen wurde, um so richtig in die jeweilige Zeit einzutauchen…

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Klassiker

Die Rezensionen zu diesen Büchern erscheinen nach und nach, doch ich lasse Euch natürlich schon jetzt etwas in diese Bücher schnuppern.

Hier beginnen wir mit den 20ern, begeben uns dann in die 30er, schließlich in die 40er und mit einem Comic geht es in die 50er.

„Menschen im Hotel“ von Vicki Baum
© Pink Anemone

Klappentext:
Menschen im Hotel, erschienen im Jahr 1929, machte Vicki Baum weltberühmt. Der mit leichter Hand, Poesie und subtilem Witz erzählte Roman führt eine Handvoll Menschen im Grand Hotel zusammen, zeigt sie in ihren Krisen, Träumen und Enttäuschungen und liefert ein atmosphärisch dichtes Bild vom Berlin der 20er-Jahre. 

„Was im großen Hotel erlebt wird, das sind keine runden, vollen, abgeschlossenen Schicksale. Es sind nur Bruchstücke, Fetzen, Teile; hinter den Türen wohnen Menschen, gleichgültige oder merkwürdige, Menschen im Aufstieg, Menschen im Niedergang; Glückseligkeiten und Katastrophen wohnen Wand an Wand.
Die Drehtür dreht sich, und was zwischen Ankunft und Abreise erlebt wird, das ist nichts Ganzes.“
(S. 309)

Fazit:
Mit diesem Buch tauchte ich in eine atmosphärische und auch tragische Geschichte ein. Das Flaier der 20er Jahre und des imposanten Grand Hotels umgab mich und die Figuren zogen mich in ihren Bann.
Wer auf ein Happy End hofft wird wohl nach dem Beenden des Buches enttäuscht sein, doch meiner Meinung war dieses Ende perfekt und authentisch, denn die Geschichte erzählt die Geschichte des Lebens.
Und am Ende saß ich mit dem Buch in der Hand da und dachte über das Leben nach.

Zur vollständigen Rezension gelangt Ihr, indem Ihr auf das untere Bild klickt, sobald diese veröffentlicht wurde.

Link folgt / © Pink Anemone

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„Die Nacht mit Nancy“ von Wilson Collison
© Pink Anemone

Klappentext:
Die Ostküsten-USA Anfang der 1930er Jahre. Eine Hausparty in einem großbürgerlichen Landhaus. Ein lauter Schrei lässt die Bewohner mitten in der Nacht aufschrecken. Die sittenstrenge Gastgeberin Mrs. Hanley eilt heran und traut ihren Augen kaum: In einem der Gästezimmer trifft sie nicht nur auf die junge, attraktive und nur mit einem Negligé bekleidete Witwe Nancy, sondern auch auf drei Männer in Pyjamas. Empört lässt sie alle Gäste und Bediensteten herbeirufen und fordert den jungen Anwalt Jimmie Landon auf, ein Kreuzverhör durchzuführen, um diese pikante Angelegenheit aufzuklären …

„Es schien ihm, als würde Mrs. Hanley absichtlich lügen. Sie hatte irgendeinen Verdacht gehabt und hatte extra ihre Sachen anbehalten, damit sie sofort aus ihrem Zimmer geschossen kommen konnte, sobald vielleicht irgendetwas passierte, von dem sie erwartet hatte, dass es VIELLEICHT passieren könnte. Das war ganz offensichtlich.“
(S. 49)

Fazit:
Dieses Buch ist eine leichte und amüsante Lektüre, die mich mehrmals schmunzeln ließ. Mich trieb hier nicht die Spannung, sondern die Neugierde an. Hier kam wohl mein innerer Voyeur zu Tage *g*.
Wer Tiefe erwartet wird hier enttäuscht sein, jemand der von Klischees nichts hält ebenso. Normalerweise gehöre ich genau zu diesen Leserinnen, doch es war für mich angenehm auch mal das Hirn auszuschalten und einfach nur die Dialoge dieses Kammerspiels zu verfolgen und dabei vor mich hin zu schmunzeln. Man könnte sagen dieses Buch ist „Big Brother“ mit Stil und Atmosphäre und ich wurde bestens unterhalten.
Und nein, es ist kein romantischer Erotikroman, auch wenn das Cover dies eventuell suggerieren könnte 😉

Zu diesem Buch wird es übrigens ein „Rezept zum Buch“ geben und zwar einen Cocktail, der von der Farbe auch hervorragend als Weihnachtscocktail gelten kann.
Zur vollständigen Rezension gelangt Ihr, indem Ihr auf das untere Bild klickt, sobald diese veröffentlicht wurde.

© Pink Anemone

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„Die Tote in der Bibliothek“ von Agatha Christie
© Pink Anemone

Klappentext:
Wie kommt eine Leiche in die Bibliothek der Bantrys? Weder der Colonel noch seine Frau kennen die Tote. So ruft Mrs. Bantry ihre Freundin Miss Marple zu Hilfe, die sich sofort auf Mörderjagd begibt. Bald ist die Leiche identifiziert und kurz darauf steht für Miss Marple auch das Motiv fest: Geld. Gemeinsam mit Mrs. Bantry quartiert sie sich im Majestic Hotel in Danemouth ein, wo sie den heimtückischen Mörder vermutet…

„>>Doch, doch, von Mord und Totschlag verstehst du was. Sie ist nämlich ermordet worden, erwürgt. Ich finde, wenn schon im eigenen Haus ein Mord passiert, dann kann man ihn doch auch genießen, oder nicht?<<“
(S. 16)

Fazit:
Obwohl dies ein Miss Marple-Krimi ist, ist sie hier eher eine Randfigur, was mich etwas enttäuschte. Dennoch habe ich mich bei diesem Cosy-Krimi aus der Feder von Agatha Christie köstlich amüsiert und habe die Handlung und somit die Ermittlungen gespannt und mit Neugier verfolgt. Meiner Meinung nach nicht der beste Krimi von der Queen of Crime und doch lesenswert, denn bei Agatha Christie wird selbst eine eingefleischte Krimi- und Thriller-Leserin wie ich es bin, immer wieder durch die vielen Wendungen und die Lösung überrascht.

Zur vollständigen Rezension gelangt Ihr, indem Ihr auf das untere Bild klickt, sobald diese veröffentlicht wurde.

 © Pink Anemone

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„Nick Knatterton“ von Manfred Schmidt
© Pink Anemone

Klappentext:
Nick Knatterton ist DER legendäre Comic-Held der 50er und 60er Jahre. Er ist der berühmteste Detektiv Deutschlands – die geniale, gezeichnete Parodie auf James Bond! Erfunden hat ihn Manfred Schmidt, zu dessen Tode die FAZ 1999 schrieb „Es gibt keinen wichtigeren deutschen Comic-Zeichner als ihn (…) Mit einer Bedeutung, die wir heute erst erkennen können!“
Hier sind alle Abenteuer in neuer Ausstattung! 432 Seiten im Original-Querformat mit einem festen Halbleineneinband versehen!

„Rückblickend darf wohl gesagt werden: Im Vergleich zu dem was die heutige CRIME AND SEX-Welle uns bietet, war der olle, ehrliche u nd an das Gute im Menschen glaubende Nick Knatterton das reinste Biedermeier. Bei ihm gab es keine Toten, höchstens ein paar Leichtverletzte, und zum Schluß wurden selbst die bösesten Verbrecher stets geläutert, wenn auch nur für kurze Zeit.“

Fazit:
Beim Lesen dieser Gesamtausgabe schwelgte ich in Nostalgie, habe geschmunzelt und gelacht.
Ich liebe abgedrehte Storys, gute Wortwitze und, ja ich muss es zugeben, auch Flachwitze und dies alles bekommt man hier in geballter Ladung.
Man sollte die Comics jedoch wohl dosiert genießen, denn manches wiederholt sich oder man ist nach einer Weile völlig gaga und beginnt am Ende noch im Alltag im Stile von Nick Knatterton zu kombinieren *g*.

Zur vollständigen Rezension gelangt Ihr, indem Ihr auf das untere Bild klickt, sobald diese veröffentlicht wurde.

© Pink Anemone

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Klassische Rezepte und Kochbuch-Rezension

Wieso immer aufwendige und moderne Festtagsmenüs, wenn es so viel Schmackhaftes und Leckeres aus Omas und Mutters Küche gibt? Weihnachten ist eines der traditionellsten Feste im Jahr und in vielen Haushalten gibt es hier auch häufig traditionelle Festagsmenüs. Doch auch hier kann man durchaus einmal etwas Neues probieren und trotzdem traditionell bleiben.

© Pink Anemone

Ich schmökerte mich hierfür durch ein Kochbuch aus den 50er Jahren.
Dies beinhaltet nicht nur nützliche Tipps und Tricks für Kochanfänger, sondern lässt uns auch nostalgisch in die Vergangenheit reisen, während uns das Wasser im Mund zusammenläuft.
Natürlich ist dieses Kochbuch direkt an die Hausfrau gerichtet, da es in den 50er Jahren üblich war, dass die Frau in der Küche stand und zuständig war für die Verwaltung des Haushaltsgeldes und dem Zusammenstellen der Menüs. Auch in Bezug auf die beinhaltete Ernährungslehre sollte man vorsichtig sein und sich da eher an die neuen Richtlinien halten. Ich musste also mehrmals beim Lesen schmunzeln und den Kopf schütteln. Mein Ur-Opa hätte vermutlich ebenso geschmunzelt, da er doch auch gern mal in der Küche herumwerkelte, während Urli-Oma herumkommandierte *g*.

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Rezepte

Wie wäre es also mal mit einer wärmenden und gesunden Kräutersuppe mit Brotchips als Vorspeise?

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Retro-Gaming

An dieser Kategorie wird noch gearbeitet und gezockt. Aufgrund der vielen Dienste, ist sich diese Kategorie leider nicht ausgegangen.

© Pink Anemone

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Weiters könnt Ihr Euch auch durch meine anderen Weihnachtsspecials stöbern, in welchen Ihr ebenso Bücher, Rezepte und DIY-Projekte finden werdet.

Ich wünsche Euch eine schöne Weihnachtszeit.

Eure

Pink Anemone

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14 Kommentare zu „Weihnachts-Special: Retro Christmas

  1. Wooooow das nenne ich mal eine ordentliche Portion Retrogefühl! Ich bin da ja auch immer für zu haben und find deine Auswahl hier richtig toll und vor allem abwechslungsreich. Shutter Island zB steht schon wartend im Regal ❤️

    Eine schöne Vorweihnachtszeit dir!
    Gabriela

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Gabriela,
      „Shutter Island“ unbedingt lesen!!! Das Buch wurde zu einem Lesehighlight für mich. Du hast ja dann den Vorteil, dass Du Dir während des Lesens meinen Book-Soundtrack gönnen kannst *g*.
      Und vielen Dank für das Kompliment! Ich hätte noch so viele Bücher hier, musste mich aber entscheiden und das wo gerade mir das Entscheiden so schwer fällt. Ich brauche gefühlt sogar Stunden, um mich für ein Essen im Restaurant zu entscheiden XD.

      Liebe Grüße und auch Dir eine tolle Vorweihnachtszeit mit Deinen tollen Märchen.
      Conny

      Gefällt 1 Person

  2. *Legt Stola ab, greift nach einem Punsch und setzt sich ins Kaminzimmer*

    „Shutter Island“ muss ich gestehen, habe ich nie gelesen, bin aber ganz angetan vom Film! DiCaprio ist echt ein genialer Schauspieler – was er sich mit „Titanic“ gedacht hat und im Vergleich seiner anderen Rolle, bin ich überfragt …

    „Das Labyrinth des Faun“ ist schon genial, weil es eine Filmverbuchung ist! Und Funke hat es gelungen in Worte eingefangen, bin angetan vom Film und dem Buch ❤

    "Menschen im Hotel" wartet hier schon (oder noch? hehe) aufs gelesen werden, du hast mich nochmals neugierig gemacht! Uuuuund "Die Tote in der Bibliothek" habe ich immer noch ungelesen hier, shame on me und dieses Coooover *-* (#CoverMachenBuecher, ganz eindeutig).

    Eine so mukkelige Adventszeit wie möglich für dich, knuddler :-*

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Janna,
      Du hast ja gefühlt eh alle Bücher auf Deinem SuB XD.

      „Shutter Island“ den Film habe ich mir nach dem Lesen des Buches angesehen und ich muss echt auch sagen: Ned schlecht und gut umgesetzt! Und das obwohl ich da eher immer die Nörglerin bin und immer etwas finde wo ich was auszusetzen habe. DiCaprio ist wirklich ein genialer und facettenreicher Schauspieler. Das Buch musst Du Dir aber unbedingt gönnen. Es ist so fantastisch, spannend und zeitweise auch richtig creepy. Und Du kannst Dir ja dazu dann auch noch meinen Book-Soundtrack gönnen 😉

      „Das Labyrinth des Faun“ hatte ich eigentlich fest vor zu rezensieren und hab neben dem Lesen fleißig mitgeschrieben. Das Problem, das war schon vor paar Monaten und der Schmierzettel ist irgendwo in der Versenkung verschwunden. Dann noch eine Rezension hinzubekommen ist schwer. Derweilen bin ich so begeistert von diesem Buch und es wurde, wie auch „Shutter Island“ ein Lesehighlight. Ich muss mir echt mal den Film gönnen. Den habe ich nämlich immer noch nicht gesehen.

      Dir auch eine schöne und entspannte Vorweihnachtszeit! Genieße es!!
      Conny

      Gefällt 1 Person

      1. Also gefühlt … nunja … hmmm … *grübel … vielleicht … ein wenig … oder so … *lach

        Wait, what?! Du kennst die Filmvorlage nicht, HOLY Conny, was mach ich nur mit dir!? Du wohnst falsch – oder ich, was würde ich Filmabende mit Gin und Buchgequatsche regelmäßig mit dir machen! del Toros Film ist wundervoll – oft sind andere enttäuscht, weil der Fantasy-Anteil so gering ist, ich finde es genau richtig für das, was da erzählt werden will ❤ Hätte ich daaaaaas gewusst, wäre der Film auch mit auf den Weg zu dir gegangen!

        :-*

        Gefällt 1 Person

    1. XDDDD
      Du kennst mich und meine Dienstzeiten wohl ein bissl zu gut, wenn Du schon so fragst *g*.
      Ich werde wohl die ganzen Rezensionen in einer Nacht und Nebel-Aktion schreiben. Anders geht’s ja bei mir fast gar ned.
      Hier hast nen Glühmet, damit Dir beim Herumpflanzen ned kalt wird *g*

      Gefällt 1 Person

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