Österreichische Autoren · Klassiker · Rezensionen

Rezension „Menschen im Hotel“ von Vicki Baum ★★★★★

Diesen Klassiker stelle ich im Rahmen meines Weihnachts-Specials „Retro Christmas“ vor. Wenn Ihr also Lust habt noch weiter mit Büchern, Comics und Games in den 20er, 30er, 40er und 50er Jahre zu schwelgen, dann klickt einfach auf das untere Bild und schon befindet Ihr Euch in der Vergangenheit….

© Pink Anemone

Und nun viel Spaß mit meiner Rezension zu dem Klassiker „Menschen im Hotel“ von der österreichischen Autorin Vicki Baum.

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„Menschen im Hotel“

20er Jahre / Dichte Atmosphäre der 20er Jahre mit Geschichten des Lebens – melancholisch, schön und tragisch zugleich.

© Pink Anemone
Die Drehtür des Lebens

Menschen im Hotel, erschienen im Jahr 1929, machte Vicki Baum weltberühmt. Der mit leichter Hand, Poesie und subtilem Witz erzählte Roman führt eine Handvoll Menschen im Grand Hotel zusammen, zeigt sie in ihren Krisen, Träumen und Enttäuschungen und liefert ein atmosphärisch dichtes Bild vom Berlin der 20er-Jahre… (Klappentext)

© Pink Anemone

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„Hier traf die Jazzmusik des Tea-Rooms mit dem Geigenschmachten des Wintergartens zusammen, dazwischen rieselte dünn der illuminierte Springbrunnen in ein unechtes venezianisches Becken, dazwischen klirren Gläser auf Tischchen, knisterten Korbstühle, und als dünnstes Geräusch schmolz das zarte Sausen, mit dem Frauen in Pelzen und Seidenkleidern sich bewegen, in den Zusammenklang. Bei der Drehtüre schraubte sich Märzkühle in kleinen Stößen herein, sooft der Page Gäste ein- und ausließ.“
(S. 6)

Stellt Euch vor Ihr befindet Euch im Berlin der 20er Jahre. Ihr betretet ehrfurchtsvoll das Grand Hotel, schreitet durch das Foyer und bestaunt die pompöse Ausstattung, die Pagen, die geschäftig herumlaufen und die illustren Gäste.
Alle möglichen Weltsprachen schwirren Euch um die Ohren und der Duft von alter Möbelpolitur und Zigarren steigt Euch in die Nase. Ihr setzt Euch in einen der tiefen Ledersessel im Foyer und beginnt so manche Gäste zu beobachten.
Euch schräg gegenüber sitzt ein etwas schrulliger Herr, dessen eine Gesichtshälfte entstellt ist und der mürrisch und abwesend vor sich hin murmelt. Kriegsveteran vermutet Ihr.
Dann huscht ein älterer Herr mit abgetragener Kleidung direkt vom Eingang zur Rezeption und versucht in hitzigem Ton unbedingt ein Zimmer im Hotel zu ergattern. Ihr überlegt, ob sich dieser Herr hier überhaupt ein Zimmer leisten kann, denn er passt so gar nicht zu den übrigen Gästen.
Euer Blick schweift weiter durch das Foyer und plötzlich schreitet eine elegante Dame an Euch vorbei, begleitet von einem Schwarm persönlicher Assistenten. Ihr nehmt an, dass dies wohl einer dieser Filmdiven sein muss, so wie sie umschwärmt wird und folgt ihr mit bewunderndem Blick.
Dabei entdeckt Ihr einen jungen und äußerst gut aussehenden und elegant  gekleideten Mann. Selbstsicher und mit einem spitzbübischem Lächeln um die Lippen stolziert er ebenfalls der Drehtür zu. Der bewohnt sicher einer der teuersten Suiten, mutmaßt Ihr.
Dann hetzt ein älterer wohlgenährter Herr herein. Koffer und Aktenkoffer in den Händen, teurer Anzug und Hut, der etwas schief auf dem Kopf des schwitzenden und rotgesichtigen Mannes sitzt. Das kann nur ein Geschäftsmann sein, denkt Ihr.

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Und dann…

„Dann schließen sich die Türen im Hotel, Doppeltüren fallen hinter jedem Menschen ins Schloß und lassen ihn allein mit sich und seinen Geheimnissen.“
(S. 56)

Vicki Baum lässt uns LeserInnen jedoch nicht mutmaßend im eleganten Foyer sitzen, sondern lässt uns hinter die Türen und die Geheimnisse dieser Gäste blicken.
So erfahren wir, dass der mürrische und in Selbstgespräche vertiefte Herr ein gewisser Doktor Otternschlag ist und im Hotel ein kleines Zimmer bewohnt. Er ist des Lebens überdrüssig und findet alles schrecklich und furchtbar langweilig, kann sich jedoch nicht aufraffen auch nur aus dem Hotel zu gehen, um etwas zu erleben.
Der Herr mit der abgetragenen Kleidung ist Herr Kringelein. Dieser hat vor Kurzem eine schlimme Diagnose erhalten – er hat nicht mehr lange zu leben. Er beschließt sein ganzes Geld zusammenzukratzen, die Familie zu verlassen und endlich nicht immer nur zu schuften, sondern so viel wie möglich zu erleben … er will endlich LEBEN und nicht immer nur an die anderen denken. Er will all das, was sein Firmenchef Herr Preysing auch hat und dieser residiert immerhin auch regelmässig in diesem Grand Hotel.

„Er kenne wenig vom Leben, aber nun möchte er es kennenlernen, er möchte das wirklich große Leben kennenlernen, eigens dazu sei er hier.
>>Aber<<, so sagte Kringelein, >>wo ist das wirkliche Leben? Ich habe es noch nicht erwischt. Ich war im Kasino, ich sitze hier mitten im teuersten Hotel, aber es ist immer noch nicht richtig. Ich habe immer den Verdacht, das richtige, das wirkliche, das eigentliche Leben spielt sich ganz woanders ab, das sieht ganz anders aus.<<“ (S. 50)

Herr Preysing residiert tatsächlich ebenfalls hier. Er ist dieser abgehetzte Geschäftsmann. Doch bei ihm verläuft nicht alles so glänzend und pompös, wie Herr Kringelein denkt. Seine Firma ist dabei zu Grunde zu gehen und es hängt alles von dieser Geschäftsreise ab.
Die elegante Diva ist die russische Primaballerina Grusinskaja. Auf den ersten Blick wirkt die Dame arrogant und herrisch, spricht sie doch hauptsächlich im Kommandoton. Doch ihr wird zunehmend klar, dass sie mit ihrem Alter langsam aber sicher ausgetanzt hat und was bleibt ihr dann noch? Gleichzeitig ist sie ausgelaugt und müde … so müde.

© Pink Anemone


Last, but not least, der junge gut aussehende Herr. Das ist Baron Gaigern, welcher jedoch nicht wirklich ein Baron ist, sondern ein Hochstapler und Dieb, der mit seinem Charme jeden um den Finger wickeln kann. Er hat es auf die wertvollen Perlen der Primaballerina abgesehen und ist fest entschlossen sich diese anzueignen.

„Was im großen Hotel erlebt wird, das sind keine runden, vollen, abgeschlossenen Schicksale. Es sind nur Bruchstücke, Fetzen, Teile; hinter den Türen wohnen Menschen, gleichgültige oder merkwürdige, Menschen im Aufstieg, Menschen im Niedergang; Glückseligkeiten und Katastrophen wohnen Wand an Wand.
Die Drehtür dreht sich, und was zwischen Ankunft und Abreise erlebt wird, das ist nichts Ganzes.“
(S. 309)

Diese Gäste stehen alle an einem Wendepunkt ihres Lebens, treffen im Verlauf aufeinander, die Dominosteine fallen und am Ende ist nichts mehr so wie es vor dem Aufenthalt war.

© Pink Anemone

Die Autorin entwarf hier ein atmosphärisches Sittengemälde der 20er Jahre und der oberen Gesellschaft.
Die Figuren stehen hierbei natürlich im Vordergrund und diese sind äußerst vielschichtig gezeichnet, während einem das Setting des Grand Hotels umgibt.
Mit einem flüssigen Schreib- und ruhigen Erzählstil, welcher direkt und poetisch zugleich ist, wird man in den Bann gezogen und blickt hinter so manche Türen des Grand Hotels. Man ist heimlicher Beobachter und erlebt die Gäste in ihren persönlichsten und intimsten Momenten – Momente, welche sie vor der Öffentlichkeit geheim halten und nur für sie bestimmt sind und somit wirft man einen Blick hinter all den Schein, welchen diese Figuren unbedingt aufrecht erhalten wollen.
Dabei wird einem klar, dass man Personen niemals nach dem äußeren Schein beurteilen sollte und jeder seine Kämpfe auszutragen hat.

© Pink Anemone

„Zehn Minuten nach neun fegt das unausgeschlafene Stubenmädchen in Numero 68 flüchtig den Staub fort, es wirft die welken Blumenarrangements weg, trägt die Teetasse hinaus, und zuletzt bringt es neue Bettwäsche – noch feucht vom Bügeln – für den nächsten Gast…“ (S. 163)

Fazit:
Mit diesem Buch tauchte ich in eine atmosphärische und auch tragische Geschichte ein, bzw. in tragische GeschichtEN.
Das Flair der 20er Jahre und des imposanten Grand Hotels umgaben mich und die Figuren zogen mich in ihren Bann. Wer auf ein Happy End hofft wird wohl nach dem Beenden des Buches enttäuscht sein, doch meiner Meinung nach war dieses Ende perfekt und authentisch, denn die Geschichte erzählt die Geschichte des Lebens.
Und am Ende sitzt man eventuell mit dem Buch in der Hand da und denkt über das Leben nach.
Das wird für mich mit Sicherheit nicht das letzte Buch von Vicki Baum sein.

© Pink Anemone

© Pink Anemone

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Leseprobe

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Weitere Buchinformationen
  • Herausgeber: KiWi-Taschenbuch; 12. Edition (15. Februar 2007
  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • ISBN-10: 3462037986
  • ISBN-13: 978-3462037982
  • Preis: 9,99€ (Stand vom 17.12.2020)
  • Auch erhältlich als: E-Book, HB
© Pink Anemone

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Autoren-Info
Bildquelle: http://www.juedische-allgemeine.de

Sie war der erste Medienstar der deutschen Literatur, die Starautorin der Weimarer Republik und lieferte den Stoff für Hollywood: Vicki Baum, am 24. Januar 1888 geboren, gilt als eine der erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts.

Aus dem Wien des 19. Jahrhunderts in die Konzertsäle Deutschlands und als Schriftstellerin über das Berlin der Zwanzigerjahre nach New York und Hollywood – Vicki Baum, die von sich sagte, sie sei eine erstklassige Schriftstellerin zweiter Güte, und von der Elke Heidenreich sagt » Vicki Baum ist eine erstklassige Schriftstellerin erster Güte!«, war eine Frau mit großen Ambitionen und mit großem Herz, in deren Lebensweg sich die Weltgeschichte spiegelt.

Vicki Baum wächst als Einzelkind in Wien auf, wird am Konservatorium ausgebildet und hat ihre ersten Erfolge als junge Konzertharfenistin. Nachdem ihre erste Ehe mit einem lebensuntüchtigen Journalisten gescheitert ist, heiratet sie den Dirigenten Richard Lert und beendet ihre musikalische Karriere, um sich der Literatur zu widmen. Der Ullstein Verlag formt ihr Image: Vicki Baum, mittlerweile Mutter zweier Söhne, erobert in den Zwanzigerjahren als Redakteurin des Ullstein-Magazins Die Dame und als Vertreterin der Neuen Sachlichkeit den Berliner Boulevard.

Sie ist die erste Autorin, die mit einer gezielten Marketingstrategie zur Marke gemacht wird, und sie liefert einen Bestseller nach dem anderen – ihre Romane erreichen bis 1932 in Deutschland eine Auflage von 500.000 Exemplaren. Ihr Welterfolg Menschen im Hotel ebnet ihr den Weg in die USA, wo der Roman unter dem Titel Grand Hotel am Broadway inszeniert und wenig später mit Greta Garbo verfilmt wird. In Hollywood beginnt sie mit ihrer Familie ein neues Leben und bricht gleichzeitig allein auf, den Rest der Welt für sich zu erobern. Sie bereist ferne Länder, schreibt zahlreiche Romane, die alle international erfolgreich sind, und führt das facettenreiche Privatleben einer Frau von Welt. (Quelle: KiWi-Verlag)

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Verfilmung

Von diesem Buch gibt es inzwischen zahlreiche Bühnenadaptionen und sogar zwei Verfilmungen. Die beiden Filme möchte ich Euch hier vorstellen.

Spielfilm 1932

Menschen im Hotel (Originaltitel: Grand Hotel) ist der erste Spielfilm mit Starbesetzung, die unter anderem Greta Garbo, Joan Crawford und John Barrymore umfasste. Regie führte Edmund Goulding.
Der Film wurde am 12. April 1932 in den US-Verleih gebracht und basiert auf dem gleichnamigen Roman.

Interessante Fakten:

  • MGM kaufte die Filmrechte für knapp 35.000 Dollar.
  • Ab Mitte 1931 begannen die Planungen für die Verfilmung und Irving Thalberg beschloss, in Abkehr von den bislang üblichen Strategien, alle Rollen in dem Film mit namhaften Stars zu besetzen.
  • Joan Crawford war zunächst nicht begeistert, eine Nebenrolle in einem Greta-Garbo-Streifen zu spielen (in der Rolle als Flämmchen), doch am Ende ließ sie sich überzeugen und gab eine der besten Darstellungen ihrer Karriere
  • Im Verlauf der Handlung spricht Greta Garbo mehrfach einen der berühmtesten Filmsätze überhaupt: „Ich will allein sein!“
  • „Menschen im Hotel kostete“ mit 700.000 US-Dollar kaum mehr als eine etwas teurere Produktion von MGM.
  • Mit einem Profit von 947.000 US-Dollar trug Menschen im Hotel entscheidend dazu bei, dass MGM 1932 trotz der Weltwirtschaftskrise über 8 Mio. US-Dollar Gewinn erwirtschaftete.
  • Der Film gewann auf der Oscarverleihung 1932 den Preis in der Kategorie: Bester Film (Quelle: Wikipedia)
Trailer

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Spielfilm 1959

Menschen im Hotel ist eine deutsch-französische Verfilmung aus dem Jahr 1959 des gleichnamigen Romans von Vicki Baum.
Unter der Regie des Hollywood-Heimkehrers Gottfried Reinhardt spielte eine große Starriege, angeführt von O. W. Fischer, Michèle Morgan und Heinz Rühmann.

Interessante Fakten:

  • Menschen im Hotel wurde an 34 Drehtagen vom 15. Februar bis zum 31. März 1959 in den CCC-Ateliers von Berlin-Spandau gedreht.
  • Die Uraufführung erfolgte am 23. September 1959 im Münchner Gloria-Palast. Im koproduzierenden Frankreich lief der Streifen erst am 25. März 1960 in Paris an.
  • Regieassistentin Eva Ebner hatte auch eine winzige Rolle.
  • Wie Produzent Brauner in seinen Memoiren schrieb, hatte er mit einem Trick die Reihenfolge bei der Namensnennung der drei Hauptstars Fischer, Morgan und Rühmann geregelt. Demzufolge versprach er zunächst jedem der drei, die allesamt erpicht darauf waren, an erster Stelle genannt zu werden, namentlich die Besetzungsliste anzuführen. Schließlich entschloss sich Brauner dazu, eine neutrale Lösung zu wählen und die alphabetische Reihenfolge einzuhalten. Während Fischer mit dieser Lösung hochzufrieden war, soll die Morgan leicht verstimmt reagiert haben, während Rühmann ernsthaft verärgert gewesen sein soll. (Quelle: Wikipedia)

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9 Kommentare zu „Rezension „Menschen im Hotel“ von Vicki Baum ★★★★★

    1. Ach, das kenne ich. Es gibt Bücher, von denen ich einmal völlig begeistert war und mit denen ich nun überhaupt nichts mehr anfangen kann und umgekehrt. Und manche Bücher muss man wirklich lesen, wenn man sich dazu in Stimmung fühlt.
      Bin gespannt, ob für Dich irgendwann die Zeit für dieses Buch kommt und hoffe es gefällt Dir dann ebenso wie mir. Falls nicht einfach verschenken 😉

      Liebe Grüße aus Wien
      Conny

      Gefällt 1 Person

  1. Ich bin ganz verzückt von deiner Einleitung! Ich mag solch einen Beginn und war selbst schon am überlegen, meine Rezensionen zukünftig mit solch einem Einstieg etwas frischen Wind zu verleihen – bei Interviews oder der zuletzt gemeinsam verfassten Rezension mit Kerstin, habe ich es auch schon gemacht (=

    Ich bin nach dem Lesen deiner Worte froh, das das Buch bereits hier auf mich wartet und dein Hinweis bezüglich des Endes sagt mir zu, ich bin kein Fan von Happy Ends.

    Muckelige Grüße :-*

    Gefällt 1 Person

    1. Hallöchen,
      danke für das Kompliment. Bei mir kommt das wirklich auf die Bücher und vor allem auf deren Atmosphäre an, ob ich so eine Einleitung hinbekomme oder nicht. Naja, und bei mir sehen sowieso irgendwie alle Rezensionen anders aus. Ich mach das immer nach Gefühl *g*.
      Deine Rezensionen finde ich immer so wunderschön geschrieben, manchmal wie eine kleine eigene Geschichte. Ein Grund, weshalb ich die Bücher dann immer haben muss *g*.

      Liebe Grüße und Bussal

      Gefällt mir

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