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Rezept: Dreierlei Sommerrolls mit Erdnuss-Dip

Dieses Rezept veröffentliche ich im Rahmen meines Osterspecial „Vintage Easter“. Dort findet Ihr Bücher von/mit/über starke Frauen für den ein oder anderen Osterkorb (Comic, Klassiker, Mystery-Crime für Kinder ab 10 Jahren, Absinth-Anthologie und Urban-Fantasy ab 16 Jahren), Rezepte für den Ostertisch und auch DIY-Anleitungen. Wenn Ihr Lust habt darin zu stöbern, dann einfach auf das untere Bild klicken.

© Pink Anemone

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Die Ostertische biegen sich meist unter Osterschinken, Eiaufstrichen, pikanten und süßen Striezeln, aber wieso nicht einmal etwas anderes kredenzen?
Diese vietnamesischen Sommerrolls sind bunt, leicht, laden zum Experimentieren ein und sind auch verdammt sättigend, auch wenn sie nicht danach aussehen.

In Vietnam werden sie meist als Vorspeise serviert, doch sie eignen sich auch hervorragend für das Osterbuffet oder man serviert alle einzelnen Zutaten und jeder stellt sich seine Sommerrolls selbst zusammen.
Somit kommen nicht nur Fisch- und Fleischesser in den Genuß, sondern auch ebenso Vegetarier und Veganer.
Das Einzige was hier Arbeit bereitet ist das Schnippeln, denn selbst der Erdnuss-Dip ist schnell zusammengerührt. Meine hier sind eher fischlastig, doch ich habe auch eine vegane Variante parat.

Und nun wird nicht lange gefackelt, ab zum Schnippeln und Rollen…

Sommerrolls 28
© Pink Anemone

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Zutaten für je 2 Sommerrolls (Räucherlachs, Shrimps und Räuchertofu)

Sommerrolls 1
© Pink Anemone

Für den Erdnuss-Dip:

  • 2-3 gehäufte EL Erdnussbutter (Zimmertemperatur)
  • 1-2 TL Sojasauce
  • 1 TL Zucker oder Ahornsirup; für die nichtvegane Variante Honig
  • 2 EL Sesam-Öl
  • Saft einer halben Limette
  • Salz, frisch gemahlener bunter Pfeffer
  • 1 Knoblauchzehe fein gehackt

Für die Sommerrolls:

  • Salat (hier grüner Blattsalat, Vogerlsalat, Wiesenkräuter mit Blüten),
  • Glasnudeln,
  • Längs geschnippelter Lauch, Gurke, Radieschen, Rotkohl, Avocado, Petersilie und Kräuter nach Wahl
  • je nach Variante: gebratene Shrimps mit Salz und Pfeffer gewürzt, Räucherlachs, geschnittener Räuchertofu
  • und natürlich Reispapier

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Zubereitung

Erdnuss-Dip

Alle Zutaten in einer Schüssel gut verrühren, bis eine geschmeide Masse entsteht. Falls die Erdnussbutter zu fest sein sollte, dann mit einem Stabmixer nachhelfen. Falls der Dip zu fest sein sollte, dann einfach etwas Sesamöl und Wasser hinzugeben. Danach mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ich persönlich benötige dafür nicht noch zusätzlich Salz, da die Sojasauce ja schon salzig genug ist.

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Das Reispapier einzeln vor jeder Sommerroll in Wasser einweichen. Es genügen nur ca. 10-15 Sekunden, denn es sollte nicht zu labberig sein. Anschließend auf ein Brett oder einen Teller legen und schon kann man mit dem Belegen beginnen.

Lachs-Sommerroll
  • Gemüse nach Wahl und Glasnudeln auf die untere Seite legen.
Sommerrolls 4
© Pink Anemone
  • Etwas einrollen, sodass diese erste Füllung eingerollt ist. Nun kommt die nächste Füllung, welche die Oberseite und somit etwas fürs Auge ist. Hier kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen. Ich habe hier zuerst die Blüten, dann die Lachssscheibe und dann noch etwas Lauch und Dill verwendet. Dabei beginnt man mit der Zutat, die ein besonderer Eyecatcher sein soll, wie z.B. mit den Blüten.
Sommerrolls 5
© Pink Anemone
  • Danach die Seiten einschlagen und alles fest einrollen.
Sommerrolls 6
© Pink Anemone

Und so sieht die Lachs-Sommerroll dann aus:

Sommerrolls 7
© Pink Anemone

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Sommerroll mit gebratenen Shrimps

Man geht genauso vor wie bei der Lachs-Sommerroll.

  • Für die erste Füllung habe ich Vogerlsalat, Gurke, Petersilie, Lauch und Glasnudeln verwendet.
  • Für die zweite Füllung gebratene Shrimps, Rotkohl und Avocado
Sommerrolls 13
© Pink Anemone

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Sommerroll mit Räuchertofu
  • Die erste Füllung besteht bei mir hier aus: Wildkräutersalat, Gurken, Lauch und Glasnudeln
  • Die zweite Füllung aus: Radieschen, Petersilienblätter und Räuchertofu
Sommerrolls 18
© Pink Anemone

Anschließend werden die Sommerrolls in der Mitte durchgeschnitten, auf einem großen Teller angerichtet und dann mit dem Erdnuss-Dip gegessen. Einfach herrlich!!!

Sommerrolls 27
© Pink Anemone

Wie Ihr gut erkennen könnt, kann man hier wirklich verwenden was man möchte und wie man lustig ist.
Ich habe mir z. B. auch schon Sommerrolls aus geschnittenem Suppenhuhnfleisch, gebratenem Steak mit Salbei gemacht oder aus übriggebliebenen Kichererbsen und Bohnen. Salat, Kräuter und Gemüse habe ich ja sowieso immer im Kühlschrank.

Unterschätzt diese leichten Sommerrolls nicht, denn sie sind wirklich sättigend! Ich war nach zwei Rollen schon satt.

Sommerrolls 25
© Pink Anemone

Ich wünsche Euch auf jeden Fall viel Spaß beim Nachmachen und Genießen

Eure

Pink Anemone

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Wenn Ihr Lust habt noch etwas in meinen Rezepten zu stöbern, dann klickt Euch einfach durch meine Küchenschlacht, indem Ihr auf das untere Bild klickt.

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2 Kommentare zu „Rezept: Dreierlei Sommerrolls mit Erdnuss-Dip

    1. Oh ja, man kann sich da wirklich austoben und reingeben wie man lustig ist. Für mich war der Erdnuss-Dip das „Schwierigste“, weil ich den 1. immer anders mache und 2. immer nach Gefühl. Aber ich kann ja bei einem Rezept bei der Mengenangabe schlecht schreiben „von dem ein bissl“, „von dem anderen bissl mehr und von dem so nach Gefühl“ XD.
      Ich bin mir sicher Du weißt was ich mein. Ist bei Deinen Ramen ja auch so *g*.

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