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Rezension „Nighttrain: Windschatten – Geschichten aus dem Hinterhalt“ / Anthologie ★★★★★

Anthologie voller fantastischer, unheimlicher und seltsamer Geschichten deutscher Phantastik-Autoren

Nichts ist wie es scheint

„Dann kommt da dieser Moment, in dem man sich als Autor freischreibt, den Blinker setzt, ausschert und die drei Elemente miteinander verknüpft: Der Windschatten, der lange Blick zurück und der Aufbruch in neue literarische Genre.“ (aus dem Vorwort) Nighttrain: Windschatten versammelt dunkelfantastische Genregrenzgänge von Erik R. Andara, Sascha Dinse, Ina Elbracht, Christian Veit Eschenfelder, Alla Leshenko, Michael Perkampus, Tobias Reckermann, Philipp Schaab und Felix Woitkowski, eingeleitet durch ein Vorwort von Tobias Bachmann, mit einer Coverillustration von Svart Myr… (Klappentext)

© Pink Anemone

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„Wenn wir die Metapher mit dem Auto mal weglassen, spreche ich von nichts anderem, als von Grenzüberschreitungen. Die ausgetretenen Pfade eines Genres verlassen und sie mit neuen Ideen oder anderen Genres in Verbindung bringen.“
(S. 6)

Diese Anthologie voller fantastischer, unheimlicher und seltsamer Geschichten wird mit einem Vorwort von Tobias Bachmann (Deutscher Schriftsteller der Phantastik) eingeleitet. Dieses alleine ist schon ein Genuss zu lesen.
Einerseits stimmt es einen hervorragend auf die kommenden Stories ein, andererseits richtet es sich sowohl an Leser, wie auch an Autoren – das Thema: literarische Grenzüberschreitung, das Ausbrechen aus dem Genre und das Einschlagen neuer Wege. Hierbei bedient sich Bachmann einer ganz besonderen Metapher und vergleicht den Weg eines Autors mit der Autobahn.
In diesem Buch sind jedoch auch Autoren enthalten, welche nicht nur die altbekannte Autobahn, sondern gänzlich neue Wege befahren. Wir Leser dürfen sie dabei begleiten, sitzen dabei auf dem Beifahrersitz und befahren mit ihnen Wege durch dichten Nebel, in die Finsternis und Wege auf denen nichts ist wie es scheint – die Wege der Weird Fiction and Strange Fiction.

© Pink Anemone

Und hier sind die 9 Stationen, welche dieser Weg beinhaltet:

1. „Nachsehen“ von Ina Elbracht
© Pink Anemone

Automaten, Roboter, Androide, doch was ist, wenn man nicht unterscheiden kann, ob einem ein Mensch oder eine Maschine gegenüber steht, ob man nicht schon lange von ihnen umgeben ist ohne es bemerkt zu haben? Was ist, wenn alles eine große Lüge ist, was ist, wenn….?
Ein wahrhaft beklemmender SciFi, geschrieben in einem fesselnden Schreibstil und einem genialen Ende. By the way – ich gehe dann auch mal nachsehen….

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2. „Sagittarius“ von Christian Veit Eschenfelder

Arc lebt in einer futuristischen Zukunft und verdient sein Geld mit Hehlerei äußerst seltener Dinge, welche es eigentlich nicht geben dürfte. Woher er sie hat ist jedoch sein Geheimnis und muss es auch bleiben. nur der Leser ist Mitwisser und weiß woher diese Gegenstände kommen. Ich sage nur: „Haltet Euch von der Abstellkammer fern!“ Fesselnde Story in einem flüssigen und bildhaften Schreibstil. Ich konnte den Gestank regelrecht riechen. Nur das Ende war für mich etwas seltsam.

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3. „Das Zittern der Welt“ von Erik R. Andara

„Das Antlitz des Mädchens erhebt sich über die Scherbenlandschaft wie ein angeschwollener Mond. Ihre stark geschminkten Augen sind auch von Nahem betrachtet nicht mehr als ausgefranste schwarze Löcher, die mich gierig aus dem Hintergrund anzulocken versuchen.“
(S. 40)

Von diesem Autor habe ich schon zwei Bücher und einige Kurzgeschichten gelesen. Bereits nach dem ersten Werk war ich von seinem Stil begeistert.
Die vorliegende Story hat schon einige Jahre auf dem Buckel und war seine erste astreine Weird Fiction-Story die er geschrieben hat. Doch schon in dieser Kurzgeschichte ist sein unvergleichbarer Stil erkennbar und schon hier schafft es der Autor mir nach nur wenigen Zeilen dieses beklemmende Gefühl in den Nacken zu setzen, welcher einen bis zum Ende nicht loslässt. Nach dem Lesen wird man um Tankstellen einen großen Bogen machen, bei diesen nie wieder nach dem Kloschlüssel fragen und ich habe nun Angst vor meiner nächsten Migräne.

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4. „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ von Alla Leshenko

Leidet der Protagonist an Wahnvorstellungen oder sind diese Stimmen und unheimlichen Begegnungen real? Für Kopfkino wird hier gesorgt und mit dem Bus werde ich die nächste Zeit wohl auch nur ungern fahren.
Starke Story bei der mich nur das Ende leicht enttäuscht zurück ließ, da es die Kurzgeschichte unfertig erscheinen lässt.

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5. „Die Stadt der leuchtenden Schmetterlinge“ von Philipp Schaab
© Pink Anemone

In dieser Kurzgeschichte reist man mit dem Protagonisten nach Genove, genauer gesagt nach Cimitero monumentale di Staglieno, in die Totenstadt. Dort wandelt man durch die Gräber und Gänge und übertritt fast unmerklich die Grenze.
Der Autor schafft es auf wunderbare Weise mich durch die berühmte Totenstadt zu führen. Die Story selbst ist schaurig und wunderschön zugleich, der Schreibstil flüssig und bildhaft und somit war dies einer meiner Favoriten unter den Stories.

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6. „Mise en abyme“ von Sascha Dinse

Alles nur ein Film der uns die Realität vorspielt und in dem wir die unwissenden Protagonisten sind? Regieren Ratten die Welt? Was ist wahr und was nicht?
Der Autor schafft es hier Alltäglichem einen surrealen und creepy Stempel aufzudrücken. Weird Fiction vom Feinsten.

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7. „Die Straße ‚Malheur'“ von Michael Perkampus

„Ja, ich war ein Wanderer zwischen den Welten, ein rastloser Sucher. Von den Jägern und Sammlern war ich der letzte, den dunklen Wasser ein Bruder.“
(S. 94)

Dies ist eine dieser hermetischen Stories, eine dieser Stories dessen Inhalt sich mir entzogen hat, aber verdammt – was für eine wunderschöne lyrische Sprache im klassischen Stil, mit Worten, Sätzen, ja ganzen Absätzen, die es verdient haben nicht nur gelesen, sondern laut ausgesprochen zu werden.

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8. „Weg hinauf“ von Tobias Reckermann

Dieser Autor, welcher auch Herausgeber bei Whitetrain und somit dieser Anthologie ist, konnte mich schon mit seinen Erzählungen in „Rumors Fährte“ begeistern und so auch diese Story.
In dieser begeben wir uns auf eine nie endende Reise. So muss es sein, wenn man durch Helheim wandelt … immer wieder.
Diese Geschichte erstreckt sich über nur vier Seiten und auf diesen wenigen Seiten schafft es der Autor Bilder im Kopf entstehen zu lassen und eine dichte und zunehmend beklemmende Atmosphäre zu erschaffen.

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9. „Membran“ von Felix Woitkowski
© Pink Anemone

Eine Geschichte die als Entdeckungsreise beginnt, zunehmend unheimlicher wird und als Kafkas „Verwandlung“ endet … in gewisser Weise 😉
Flüssiger und klarer Schreibstil, während der Erzählstil an Tempo und Spannung im Verlauf zunimmt und die Story absolut abgefahren endet.

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Dies waren die Kurzbeschreibungen zu diesen neun Kurzgeschichten. Jede ist anders, doch jede entführt den Leser in eine Welt in der nichts ist wie es scheint und die mit einer überraschenden Wendung enden. Jede STory ist auf ihre eigene Art und Weise fesselnd und einnehmend, unheimlich und düster, aber auch absolut strange und fern des Mainstreams.

In dieser Anthologie hat der Verlag unterschiedliche deutschsprachige Autoren der Subgenres Phantastik und Weird Fiction vereint. Angefangen von Urgesteinen, über Autoren, welche gerade groß im Kommen sind, sowie solche, die ihre ersten Schritte gehen. Dies ist also eine bunt gemischte und facettenreiche Anthologie vom Feinsten.

© Pink Anemone

Fazit:
Das Buch ist viel zu kurz!!
Da es mir fantastische Lesestunden (im wahrsten Sinne) bescherte, habe ich es nämlich nicht nur gelesen, sondern regelrecht inhaliert. Ein Muss für alle, die deutschsprachige Phantastik bereits schätzen und lieben und all diejenigen, welche auf diesem Subgenre neue Wege einschlagen wollen, um Neues kennenzulernen.

© Pink Anemone

© Pink Anemone

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Weitere Buchinformationen

Rezensionsexemplar mit herzlichen Dank an

 

  • Taschenbuch: 120 Seiten
  • Verlag: Independently published (6. März 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1798654571
  • ISBN-13: 978-1798654576
  • Preis: 11,99€ (Stand vom 14.04.2019)
  • Auch erhältlich als: E-Book
© Pink Anemone

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Autoren-Info
Ina Elbracht
Bildquelle: blogbuster-preis.de

Ina Elbracht, im Jahrzehnt der Prilblume in Köln geboren, arbeitet im Kultur- und Medienbereich. Aufgewachsen in einem Häuschen unmittelbar neben dem örtlichen Friedhof, schreibt sie seit ihrer Kindheit. Ob aus diesem Grund oder einem anderen – Unerklärbares und Schauriges gehören fest zu ihren literarischen Themen. Aktuell arbeitet sie an einem Urban Fantasy-Projekt, in dem Ghule und Vampire von Köln kurzerhand in die Fundamente der Oper eingießen und zu heimlichen Herrschern avancieren. HIER gelangt ihr zum Blog der Autorin und ihres Ghuls.

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Christian Veit Eschenfelder
Bildquelle: Whitetrain

Christian Veit Eschenfelder wurde 1987 in Tübingen geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in einer Kleinstadt in Bayern, die trotz einer über tausendjährigen Geschichte und einem Weltkulturerbe ihm nichts zu bieten hatte. Als er 2009 sein Übersetzungsstudium begann, verlor er das Interesse daran, die Dinge nur von einer Sprache in die nächste zu übertragen, und fing an, selbst zu schreiben. Seitdem hat er das in mehreren Städten in Deutschland und dem Vereinigten Königreich getan und wird es voraussichtlich an aktuell noch unbekannten Orten weiterhin so tun.
Neben literarischen Texten, die sich größtenteils in den düsteren Gefilden aufhalten, hat er bereits einige wissenschaftliche Texte verfasst, Theaterkritiken, Pressetexte, wissenschaftliche und literarische Übersetzungen etc. Da man davon jedoch nicht leben kann, unterrichtet er zusätzlich Deutsch und Englisch.
Aktuell arbeitet er umgeben von Altbauhäusern, katholischen Kirchen und Kathedralen, einer schönen Frau und dem Lärm der Nacht stets an mindestens drei Geschichten gleichzeitig, übersetzt, und liest Humboldt.

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Erik R. Andara
Bildquelle: soundcloud

Erik R. Andara wurde 1977 in der Nähe des Dunkelsteinerwalds geboren und wuchs zurückgezogen in einer kleinen Klause am Waldrand auf. Er widmete sich dort, fast unmittelbar nach seiner Ankunft in dieser Welt, dem Lesen und Erzählen von Geschichten. Als er überrascht feststellen musste, dass diese Realität auch noch nach dem Übertritt ins neue Jahrtausend fortbestehen sollte, entschloss er sich, nach Wien zu gehen, um von dort aus seine Suche auszuweiten und aus allen Ecken und Enden des Multiversums weiteres Material für seine Geschichten zusammenzutragen. Heutzutage schreibt er vor allem düstere Phantastik, illustriert Buch- sowie Magazincover und zeichnet hin und wieder auch Comics. Bei Nighttrain wurden seine Storysammlung „Am Fuß des Leuchtturms ist es dunkel“ und die Novelle „Hinaus durch die zweite Tür“ veröffentlicht. Derzeit bereitet Erik Andara die Herausgabe seines Debutromans „Im Garten Numen“ vor.

Bereits rezensierte Werke des Autors:

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Alla Leshenko
Bildquelle: Whitetrain

Alla Leshenko, geboren und aufgewachsen in Usbekistan, kam 2006 nach Deutschland. Deutsche Sprache hat sie autodidaktisch erlernt. Sie schreibt und veröffentlicht Horrorgeschichten seit 2017. Sie ist Mutter zweier Töchter und Horrorbloggerin. HIER geht es zu ihrem Blog. Aktuell wohnt sie in Duisburg.

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Philipp Schaab
Bildquelle: http://www.kessel.vision

Philipp Schaab wurde 1984 in einer beschaulichen Kleinstadt an der hessischen Bergstraße geboren und lebt heute irgendwo im sagenumwobenen Odenwald. Er entwickelte in seiner Jugend eine Vorliebe für unheimliche Geschichten und düstere Poesie. Mit achtzehn Jahren begann er zu schreiben. Seit 2006 veröffentlicht er seine Gedichte, Erzählungen, Kurzgeschichten und Essays in zahlreichen Anthologien und Zeitschriften. Im Februar 2015 erschien mit „Gewitterdämmerung. Gedichte über Welt- und Sonnenuntergänge“ sein erster eigener Gedichtband beim Independent-Verlag Periplaneta aus Berlin. Der Erzählband „Der süße Duft der Kobralilie“ erschien im Mai 2016 beim selben Verlag. HIER geht es zu seinem Blog.

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Sascha Dinse
Foto: Jörg Merlin Noack Fotografik

Sascha Dinse schreibt und lebt in Berlin. Da mag es kaum verwundern, dass in seinen Geschichten oft der Moloch Großstadt die Hauptrolle spielt. Ein ums andere Mal erwacht das Grauen aus dem Alltäglichen, schleicht sich von hinten an und zeigt zunächst ein freundliches Gesicht. Doch schon im nächsten Augenblick zieht es dem Protagonisten den Boden der vertrauten Wirklichkeit unter den Füßen weg, lässt ihn hilflos am Rand des Abgrunds taumeln, wankend, nur eine Handbreit von der Hölle entfernt. Ob sie von urbanen Schrecken, Visionen einer düsteren Zukunft oder dem allgegenwärtige Wahnsinn der Gegenwart handeln – Dinses Geschichten sind stets gespickt mit philosophischen und surrealen Elementen, bösen Twists und doppelten Böden.
Sascha Dinse hat Kurzgeschichten in diversen Anthologien veröffentlicht, u.a. mehrmals im »Zwielicht«, im Herbst 2018 erschien seine Geschichtensammlung »Aus finstrem Traum« bei p.machinery. Demnächst veröffentlicht er unter dem Titel »Krasse Kurze« einen weiteren Sammelband. In 2019 wird er die Arbeit an seinem Debütroman aufnehmen. www.ausfinstremtraum.info / www.patreon.com/ausfinstremtraum

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Michael Perkampus
Bildquelle: Amazon

Michael Perkampus wurde 1969 im Fichtelgebirge geboren. Er ist Kulturanthropologe, Übersetzer und Betreiber des Online-Magazins „Phantastikon“. Von 2005 bis 2010 moderierte er für das Stadtradio Winterthur die Literatursendung „Seitenwind“. Sein Interesse gilt der Phantastik in all ihren Erscheinungsformen. Neben einigen sehr entlegenen Büchern schreibt er ab und zu Kurzgeschichten, die völlig am Mainstream vorbeigehen und deshalb auch selten veröffentlicht werden. 2017 gab er die „Miskatonic Avenue“ heraus. In IF Magazin #666 bei Whitetrain erschien seine Erzählung Dorothea. www.phantastikon.de

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Tobias Reckermann

Tobias Reckermann, Jahrgang 1979, lebt und schreibt in Darmstadt und arbeitet als Maschinist bei Whitetrain . Er ist Redakteur und Herausgeber des IF Magazin für angewandte Fantastik. Als Schriftsteller widmet er sich neben anderen Zweigen der Fantastik im Besonderen der Weird Fiction. Seit 2014 erschienen sind seine Romane Das Schlafende Gleis, Langfaust und Die zwei Schneiden des Glücks, außerdem die Erzählbände Venom & Claw, Graund und Rumors Fährte, sowie mehrere Beiträge in Magazinen und Anthologien. www.tobiasreckermann.whitetrain.de

Bereits rezensierte Werke des Autors:

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Felix Woitkowski
© Felix Woitkowski

Felix Woitkowski atmet Buchstaben. Nach einem Studium der Germanistik, Soziologie und Philosophie ist er als Sprachdidakt und Schreibberater an den Universitäten Kassel und Münster tätig, verfasst Kurzgeschichten und Romane. Zuletzt erschien sein phantastisch-gruseliger Western „Rattensang“ (p.machinery), betreute er die erste vollständige Neuauflage von Apels und Launs „Das Gespensterbuch“ (Blitz) und gab gemeinsam mit Martin Witzgall die Siegeranthologie der Storyolympiade 2017/2018 zum Thema „Maschinen“ (Torsten Low) heraus. Mehr Informationen zum Autor, seinen Projekten und Veröffentlichungen finden sich auf seinem Blog -> HIER

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Tobias Bachmann (Vorwort)
Bildquelle: Autorenwelt

Tobias Bachmann wurde 1977 in Erlangen geboren und lebt seit 2009 mit seiner Familie in einer kleinen Ortschaft im Fränkischen Seenland. Seit 1998 veröffentlichte er weit über fünfzig Erzählungen und zehn Romane, darunter „Dagons Erben“, der als bester deutschsprachiger Horrorroman 2009 mit dem Vincent Preis ausgezeichnet wurde. Seine Erzählung „Die letzte Telefonzelle“ wurde 2011 für den Deutschen SF-Preis nominiert, sein Buch „Liebesgrüße aus Arkham“ erhielt 2017 den Vincent Preis als beste Storysammlung. Bachmann schreibt mit Vorliebe düstere Phantastik, aber auch Krimis, Thriller und Erotica werden von ihm umgesetzt. Zuletzt erschien mit „EISkalt“ ein düsterer Krimi im Amrûn Verlag. Weitere Informationen erhaltet Ihr auf seinem Blog -> HIER

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Moritz Mayer (Covergestaltung/ Illustrator)

Moritz Mayer, alias Svart Myr, wurde im Orwell-Jahr im westfälischen Münster geboren. Das wöchentliche Begleiten seiner Mutter beim Marktbesuch hatte zur Folge, dass er sich mit interessanten Comics aus der nahegelegenen Bibliothek ausstatten konnte. Inspiriert davon und durch den Mangel an Television, gehörte das Zeichnen seit seiner Kindheit zu den Konstanten in seinem Leben. Er ist stolz darauf, ein Designerstudium abgebrochen zu haben und war in den letzten drei Jahren umso aktiver, was unter anderem das Illustrieren von Kurzgeschichten angeht. das 2018 im Amrûm-Verlag erschienen Buch „Dark Sights“ von Karin Elisabeth und das Literaturmagazin „Abweg“ gehören zu seinen Referenzen, sowie auch ein Plattencover und einige Ausstellungen. HIER kommt Ihr auf seinen Blog.

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